Verfolgte Christen heute – Freiheit für Andersgläubige

Wo die Religionsfreiheit nicht gesichert ist, sind auch andere Menschenrechte in Gefahr, betonen Fachleute, die sich für beides einsetzen. Christen werden derzeit in über 100 Ländern bedrängt, verfolgt oder direkt angegriffen. Christen gehören zu den am stärksten verfolgten religiösen Gruppen weltweit.

missio-Kampagnenlogo: Solidarität mit bedrängten Christen​Unter den jüngsten Vorfällen: Zum Beispiel ein Anschlag 2019 im Süden der Philippinen auf eine Kirche – Betende starben dabei im Gottesdienst. Oder der Anschlag auf christliche Kirchen in Sri Lanka am Ostersonntag vor einem Jahr. Über 250 Menschen kamen ums Leben, darunter viele Kinder. Als neuer „Hotspot der Christenverfolgung“ gilt Asien. Experten wie Professor Dr. Heribert Hirte MdB und Johannes Seibel von Missio Aachen beobachten: Die Gewalt gegen Christen nimmt zu. Das belegen auch die Religionsberichte.

Prof. Hirte kennt Schicksale verfolgter Gläubiger aus persönlichen Reisen vor Ort, dort wo die Schlagzeilen nicht mehr hinreichen. Der Bundestagsabgeordnete leitet den Stephanuskreis – ein Zusammenschluss von CDU/CSU-Abgeordneten, die regelmäßig über verfolgte Christen berichten.

Was können wir von hier aus tun? Wie arbeitet der Stephanuskreis? Was ist dadurch in Gang gekommen? Nach einem Impulsvortrag steht Prof. Hirte zur Diskussion zur Verfügung in der es auch um Handlungsempfehlungen jenseits populistischer Forderungen gehen wird.

Die Regionalgruppe Rheinland der Gesellschaft katholischer Publizisten (GKP), die Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) - St. Augustin (vormals: Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin) und das Katholische Bildungswerk Bonn laden ein zum Gespräch mit Professor Dr. Heribert Hirte MdB und Johannes Seibel, missio

Moderation: Dr. Karla Sponar (GKP) & Felix Neumann (GKP) Do 19. März 2020, 19.15 Uhr im AudiMax der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT, erreichbar über Haupteingang Arnold-Janssen-Straße 30, 53757 Sankt Augustin)

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