GKP besorgt über Aussetzung der Ausbildung an der Evangelischen Journalistenschule EJS

Mit Sorge und Bedauern reagiert die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) auf die vorläufige Aussetzung der Ausbildung an der „Evangelischen Journalistenschule“ (EJS). Der Journalistenverband regt zum Erhalt des Angebots eine Kooperation mit dem katholischen Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) an.

„Wir sehen mit Sorge, dass eine qualifizierte Vorbereitung auf den Journalistenberuf zur Disposition steht, die höchste Ansprüche an die Professionalität mit einer Fundierung auf dem christlichen Menschenbild und der evangelischen Sozialethik  verbindet. Ein Wegfall wäre aus Sicht der GKP ein großer Verlust“, erklärte der GKP- Vorsitzende Joachim Frank. „Wir bitten das Gemeinschaftswerk der Evangelischen  Publizistik (GEP) als Träger der EJS sowie deren Aufsichtsgremien, ihr Bekenntnis zur Ausbildung von Nachwuchsjournalisten an der EJS durch geeignete Formen der Weiterführung zu dokumentieren“, so Frank. Die bisher 200 Absolventinnen und Absolventen der EJS stellten mit ihrer Arbeit unter Beweis, dass sich die Investition in Qualität auszahlt.

Frank verwies in diesem Zusammenhang auf die – wie er sagte – hervorragende Arbeit der katholischen Journalistenschule ifp. „Die GKP regt eine Prüfung an, ob sich über ökumenische Kooperationen zwischen der EJS und dem ifp Synergien nutzen und zukunftsträchtige Formen der Journalistenausbildung im Raum der Kirchen entwickeln lassen.“

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), zu dem die EJS gehört, hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass es bis auf Weiteres keinen neuen Ausbildungsjahrgang an der EJS ausschreiben werde.

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