Korrespondentengespräch zur Corona-Krise in Lateinamerika

Das Coronavirus hat mittlerweile auch Lateinamerika fest im Griff. Die Infektionen steigen in manchen Ländern dramatisch an, die Gesundheitssysteme sind kaum gerüstet und massiv unterfinanziert. In den Armenvierteln Südamerikas haben die Menschen in der Regel weder fließendes Wasser noch Seife oder gar Desinfektionsmittel. Ganz zu schweigen von der Perspektive jemals ärztliche Hilfe zu bekommen. Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat warnt vor einer humanitären und ökologischen Katastrophe in Lateinamerika infolge der Corona-Pandemie.

Am Dienstag, 9. Juni, um 17 Uhr berichten die Korrespondenten Franziska Pröll und GKP-Mitglied Tobias Käufer aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá über die aktuelle Situation im Land und auf dem Subkontinent. Die Kolumbienreferentin von Adveniat, Monika Lauer Perez, informiert, wie das Lateinamerika-Hilfswerk die Partner vor Ort unterstützt.

vlnr: Pröll, Käufer, Lauer Perez

Das Gespräch ist eine Kooperation von GKP, Adveniat und ifp und wird von Carolin Kronenburg, Adveniat-Pressesprecherin, Stellvertretende Vorsitzende der GKP und ifp-lerin, moderiert und findet per Video-Konferenz statt. Die Zugangsdaten werden per E-Mail an die Mitglieder der GKP verschickt und können per E-Mail angefordert werden. 

Franziska Pröll arbeitet als freie Journalistin mit Fokus auf Bildung, Soziales und Lateinamerika. Seit Januar lebt und recherchiert sie in Bogotá - für Print, Radio und ihre Masterarbeit über die mediale Darstellung von Gewalt an Frauen. Aufgewachsen ist Franziska Pröll in der Nähe von Karlsruhe, zum Studium zog es sie nach Mainz, Valencia und Berlin. Sie hat die studienbegleitende Journalist*innenausbildung am ifp München absolviert. 

Tobias Käufer lebt und arbeitet seit 2009 als Lateinamerika-Korrespondent in Kolumbien und zweiweise Brasilien. Von dort aus berichtet er als Journalist und Fotograf unter anderem für die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) und weitere deutschsprachige Medien wie Die Welt und die FAZ über die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kirche. Twitter: @KaeuferTobias

Monika Lauer Perez studierte Psychologie in Buenos Aires und arbeitete in den Jahren der Demokratisierung als Sozial- und Traumatherapeutin mit den Folteropfern der argentinischen Militärdiktaturen. Nach der Rückkehr nach Deutschland Ausbildung in Integrativer Konfliktbearbeitung und Masterabschluss in Friedens- und Konfliktforschung. Von 2007 bis 2010 als Psychologin im Team der ecuadorianischen Wahrheitskommission tätig und seit 2013 Kolumbien- Referentin beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat. Mitglied des Vorstands des Forums Friedenspsychologie (FFP).

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