GKP unterstützt die „Frankfurter Erklärung“ zum Synodalen Weg.

Stuttgart/Kürten, 6. April 2022. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten unterstützt „Frankfurter Erklärung“ zum Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland. Die GKP-Mitgliederversammlung stimmte einem entsprechenden Antrag des Vorstands einstimmig zu. „Als katholische Publizistinnen und Publizisten sehen wir in den Reformanliegen des Synodalen Wegs notwendige Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal und wesentliche Beiträge für die Zukunftsfähigkeit der Kirche in unserem Land“, sagte der GKP-Vorsitzende Joachim Frank.  „Als Verband begrüßen wir die Idee der ‚Frankfurter Erklärung‘, den Geist des Synodalen Wegs in die Breite der katholischen Kirche in Deutschland zu tragen.“

Die am 10. Februar von Mitgliedern der Vollversammlung des „Synodalen Wegs“ – unter ihnen GKP-Mitglied Prof.in Dr. Julia Knop – vorgestellte „Frankfurter Erklärung: Für eine synodale Kirche“ soll die Möglichkeit bieten, sich mit den Anliegen des Synodalen Wegs zu verbinden. Wie die Initiatorinnen und Initiatoren erklärten, zielt sie auf eine Selbstverpflichtung aller Unterzeichnenden und will damit „nachvollziehbar in das Leben der katholischen Kirche in Deutschland eingreifen“.

Mit dem Beschluss der Mitgliederversammlung, der am 2. April in Stuttgart einstimmig gefasst wurde, stellt die GKP sich hinter die inhaltlichen Anliegen der „Frankfurter Erklärung“. Unter anderem geht es darum, jeder Form von Machtmissbrauch und Diskriminierung in der Kirche entgegenzutreten, sich für durchgreifende Aufarbeitung und Gerechtigkeit für die von Missbrauch Betroffenen einzusetzen sowie gemeinsames Beraten und Entscheiden im kirchlichen Miteinander zu leben.

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