GKP bedauert Einstellung der Bistumszeitungen von Fulda, Limburg und Mainz

Die GKP reagiert mit großem Bedauern auf die Einstellung der Kirchenzeitung für die Diözesen Fulda, Limburg und Mainz. „Die Kirche muss heute mehr denn je nach außen kommunizieren. Dazu braucht sie professionell aufgestellte und angemessen ausgestattete Medien“, sagte der GKP-Vorsitzende Joachim Frank im Namen des Vorstands. Die Herausforderungen durch den Wandel des Mediennutzungsverhaltens und der Mitgliederstruktur in den Kirchen seien unbestreitbar groß. „Die Einstellung der drei Titel mit ihrer großen Tradition ist gleichwohl schmerzhaft – für die Leserinnen und Leser genauso wie für unsere Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen. Wir begrüßen es, dass die drei betroffenen Bistümer ankündigen, für ihre Kommunikation neue Wege und Formate zu suchen.“

Die Preisgabe der Zeitungslandschaft und der Rückzug aus der Welt der Printmedien allein seien weder eine Lösung noch eine Strategie, so Frank. „Hier sind Investitionen in Kreativität und journalistische Kompetenz gefragt, damit die Stimme der Kirche über ihre schwindenden Kernmilieus hinaus wahrnehmbar bleibt.“ In vielen Bistümern würden dazu derzeit neue Modelle entwickelt und Erfahrungen gesammelt. Wichtig ist es nach Ansicht der GKP, dass dabei alle Gläubigen in Blick genommen werden. Konfessionelle Medien dürften sich nicht nur an einen kleinen Kreis von sehr eng verbundenen Kirchenmitgliedern richten.

Der Journalistenverband erwartet von den Bistümern als Arbeitgeberinnen die Einhaltung ihrer Zusagen an die Beschäftigten in den Redaktionen. „Ihr Know-how und ihre Verbundenheit mit der Kirche sind ein wertvolles Gut, auf das die Bistümer auch weiter bauen sollten.“

 

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