Der Wilde Westen der USA - Mit der GKP von den Rocky Mountains nach Texas

Delicate Arch in ColoradoNach den erfolgreichen USA-Reisen der GKP 2010 und 2015 steht im Jahr 2020 die dritte Auflage an. Geographische Schwerpunkte sind diesmal Colorado, Utah und Texas mit den großen Nationalparks und einem Einblick in die Wild-West-Nostalgie. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen erneut auf “katholischer” Kommunikation, beispielsweise mit dem Augustine Institute in Denver, Colorado, der Bistumskommunikation in verschiedenen Diözesen des Südwestens sowie den Catholic Charities und ihrem Einsatz für die Immigranten an der mexikanischen Grenze in den Wochen vor der US- Präsidentenwahl. Hinzu kommt ein Blick auf verschiedene Aspekte des Klimaschutzes, unter anderem im Nationalpark-Marketing und bei der NASA in Houston.

Unsere Route

Wir fliegen von Frankfurt / M. nach Denver, die “Mile High City”, Hauptstadt des “Rocky Mountain State” Colorado. 2016 wurde die Stadt zur “lebenswertesten Stadt” der USA erklärt. Die Stadt liegt 1.600 m über dem Meeresspiegel - es muss jedoch nicht zwingend an der Höhe liegen, wenn man sich hier ein wenig komisch fühlt: Seit 2014 ist in Colorado der Verkauf von Marihuana legalisiert und zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. In Denver besuchen wir u.a. das Augustine Institute dem “epicenter of the lay apostolate in the
USA”, so Kommunikationschef Matt Meeks.

Denver ist auch das Tor zu den Rocky Mountains, und so brechen wir von hier aus zu einigen der großartigsten Nationalparks der Welt auf. Schon auf dem Weg passieren wir die Sandstein-Formationen des Colorado National Monument, bevor wir in Moab Station machen und von hier aus den Arches Nationalpark besuchen. Er liegt bereits im Bundesstaat Utah und ist bekannt für die weltweit größte Konzentration spektakulärer Steinbögen wie den “Delicate Arch” und wurde bereits 1929 unter Schutz gestellt.

Am nächsten Tag fahren wir weiter zum Bryce Canyon in Arizona, der für viele als der schönste Nationalpark der USA gilt. Seine Besonderheit sind die Hoodoos, farbige Steinpyramiden, die durch Erosion geformt wurden.

Unser nächstes Ziel, der Canyon de Chelly (“Felscanyon”), liegt auf dem Gebiet der Navajo im Bundesstaat New Mexico. In den Canyons befinden sich zahlreiche Zeugnisse erster menschlicher Siedlungen, die auf eine Besiedlung bereits vor etwa 4500 Jahren hinweisen.

Bis hierhin haben wir schon rund 2.000 Kilometer Fahrtstrecke hinter uns und die Etappen werden ab jetzt etwas kürzer. Weiter geht es nun Richtung Süden an die Grenze zu Mexiko. Unser Ziel ist El Paso, deren Status als Grenzstadt in den letzten Jahren sie zu trauriger Bekanntheit geführt hat. Bischof Mark Seitz von der Diözese El Paso gehört zu den größten Kritikern gegenüber US-Präsident Trump, wenn es um die Behandlung von lateinamerikanischen Immigranten geht. Wir besuchen hier verschiedene Projekte, die an den Problemen der Menschen hier an der Grenze ansetzen und verschiedentlich unterstützen.

Am nächsten Tag geht es auf die letzte längere Fahrt, wieder Richtung Osten. Wir fahren entlang der Südgrenze nach Bandera, die “Cowboy Capital of the World”, das heute bereits zum Großraum San Antonio, unserem nächsten Etappenziel gehört. Im 19. Jahrhundert starteten von Bandera aus die Viehtriebe auf dem Great Western Cattle Trail.

Das Alamo in San AntonioSan Antonio ist die siebtgrößte Stadt der USA und von spanischen, mexikanischen, angloamerikanischen und deutschen Einflüssen geprägt. Sie ist die älteste texanische Stadt und berühmt für das ehemalige Fort “The Alamo”, das für den Krieg zwischen Mexiko und den noch jungen USA steht. Bekannt ist die Stadt heute aber auch für den “Riverwalk”, eine durch das Stadtzentrum führende Flusspromenade entlang des San Antonio River, die unter anderem durch den Sandra Bullock Film “Miss Undercover” berühmt wurde.

Es folgt eine relativ kurze Fahrt von San Antonio in die Hauptstadt des “Lone Star State” Austin. Austin gilt unter anderem als amerikanische Hauptstadt der Livemusik, beherbergt das bekannte “South by Southwest”-Festival - und besitzt ein Kapitol, das sechs Meter höher ist als das Pendant in Washington. In den letzten Jahren hat sich Austin einen Namen als Tech-Standort gemacht, und im “Silicon Hills” genannten Stadtgebiet haben Firmen wie Dell, Facebook und Google große Firmenzentralen angesiedelt, von denen wir einige besuchen werden. Aktiv werden in Austin bei Sonnenuntergang übrigens nicht nur die Besucher der zahlreichen Bars und Clubs - auch hunderttausende mexikanische Bulldogfledermäuse machen sich dann auf den Weg zur Futtersuche.

Nach einer guten Woche geht es anschließend weiter zur letzten Etappe - nach Houston, der größten Stadt in Texas am Golf von Mexiko. Bevor wir von hier aus den Rückflug nach Frankfurt antreten, gibt es die Möglichkeit, entweder das Lyndon B. Johnson Space Center der NASA oder die Rothko Chapel und die George H.W. Bush Presidential Library zu besuchen.

Am Ende der Reise haben wir fünf Bundesstaaten durchquert, vier Nationalparks und fünf Großstädte besucht und sind rund 4.000 Kilometer gefahren. Wir haben die Gegensätze zwischen großartigen Landschaften und Megacities erlebt und erfahren, wie sich ein gespaltenes Land auf seine nächsten Präsidentschaftswahlen vorbereitet.

Die Daten

Skyline von Houston bei NachtReisezeitraum: 13.9. bis 24.9. (Ankunft in Frankfurt / M.)
Gruppengröße: 10 (mindestens) bis 15 (höchstens)
Anmeldung: bis 31.1.2020, ausschließlich online über dieses Anmeldeformular
Kosten: 2.295 € (DZ) bzw. 3.095 € (EZ)
Die Kosten beeinhalten Flug, Übernachtung (teilweise mit Frühstück), Mietwagen.
Vor Ort fallen weitere individuelle Kosten z.B. für Eintrittsgelder und Verpflegung an.
Nach Bestätigung der Anmeldung ist eine Anzahlung von 50 % auf den Reisepreis zu entrichten; vier Wochen vor Beginn der Reise ist der restliche Betrag zu entrichten.
Die Kosten entsprechen den Kalkulationen mit Stand Januar 2020, weshalb noch Änderungen im Bereich von +/- 5 % möglich sind. Sollte der Reisepreis sich - etwa durch Währungsschwankungen oder veränderte Buchungskonditionen - um mehr als 5 % erhöhen, werden die Teilnehmer informiert, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Wichtige Hinweise

● Seitens der GKP wird keine Reiserücktrittskostenversicherung abgeschlossen. Eine Erstattung des Reisepreises ist daher nur im Rahmen der Erstattungen möglich, die von den Leistungserbringern gewährt werden. Wir empfehlen daher den Abschluss einer privaten Reisekostenrücktrittsversicherung.
● Jede/r Teilnehmer/-in muss bis zum Reiseantritt unter https://esta.cbp.dhs.gov eigenverantwortlich eine Einreiseerlaubnis beantragen. Dazu ist ein gültiger Reisepass notwendig, in dem (bis zum Antritt der Reise!) keine Visa für Iran, Irak, Sudan, Jemen, Syrien, Libyen oder Somalia vermerkt sind.
● Wenn auf der Reise journalistisch gearbeitet werden soll, muss ein in einem US-Konsulat in Berlin, Frankfurt am Main oder München bzw. im US-Konsulat des Landes, in dem der Antragsteller aktuell seinen Lebensmittelpunkt hat, ein Journalistenvisum beantragt werden. Dafür sollten mindestens vier bis sechs Wochen eingeplant werden (Infos zu den Journalistenvisa gibt es hier).

Hier gibt es alle Informationen zu dieser Reise als PDF zum Herunterladen und Ausdrucken.

Informationen bei weiteren Fragen zur Reise bei:
Michael Hertl
Felizia Merten

 

 

 

Bildnachweise:
Delicate Arch: By Palacemusic - Prise de vue personnelle, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6020905
Alamo: By Daniel Schwen - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7306209
Houston Skyline bei Nacht: By User eflon on Flickr - Flickr; description page is (was) here, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17952316

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