Buchtipp: Zeitung für Deutschland

Juan Moreno Tausend Zeilen LuegeJoachim Fest, Marcel Reich-Ranicki oder Frank Schirrmacher sind nur einige der klugen Köpfe, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung seit 1949 prägten. Nach der Aufhebung des alliierten Lizenzzwangs gegründet, bestimmte die F.A.Z. seither von der Debatte über die Westbindung über die Wiedervereinigung bis hin zu Fragen zur Zukunft des Euros und des digitalen Wandels in der Bundesrepublik zahlreiche politische Themen und gesellschaftliche Diskussionen. Zum 70. Geburtstag schildert der Würzburger Historiker Peter Hoeres in seinem Buch die Anfänge der „Zeitung für Deutschland“ sowie die Vergangenheitspolitik, die Positionen im Kalten Krieg, die Reaktionen auf 1968, die roten Siebziger und schwarzen Achtziger Jahre sowie die Feuilletondebatten wie den Historikerstreit. Lesenswert sind auch die Einblicke und Exkurse über die F.A.Z. und ihre Kritiker, den Sprachwandel, Bilder in der Bleiwüste und das Leben und Schreiben in der Männerbastion. (rub)

Peter Hoeres: Zeitung für Deutschland. Die Geschichte der FAZ. Benevento Verlag. Euro 28,00

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