Buchtipp: "Ich lass mir den Mund nicht verbieten!"

Michael Haller Walter Hoemberg Ich lass mir den Mund nicht verbieten Reclam VerlagMit Blick auf den Journalismus heute erscheinen sie als Sternstunden: In 60 Schlüsselereignissen und Porträts zeigt der von den beiden Kommunikationswissenschaftlern Michael Haller und Walter Hömberg herausgegebene Sammelband, dass Meinungs- und Pressefreiheit einst erst erstritten werden mussten. Die lesenswerten Beiträge unter anderem über Daniel Defoe, Marion Gräfin Dönhoff, Heinrich Heine, Günter Gaus, Nikolaus Groß, Egon Erwin Kisch, Maria Leitner, Alexander Puschkin, Joseph Pulitzer und Joseph Roth illustrieren die Entwicklung des Journalismus von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Vor 20 Jahren sind einige der Buchbeiträge schon in der Medienzeitschrift „Message“ erschienen. Nun verweisen sie erneut auf journalistische Wegbereiter, deren Publizistik die Demokratisierung der westlichen Gesellschaften förderte und stärkte. (rub)

Michael Haller / Walter Hömberg (Hrsg.): „Ich lasse mir den Mund nicht verbieten!“ Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie. Reclam Verlag. Euro 24,00

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