Ausschreibung Katholischer Medienpreis 2012

Bonn - Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) und dem Katholischen Medienverband den „Katholischen Medienpreis 2012“. Der Preis soll dazu beitragen, Journalistinnen und Journalisten zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus zu motivieren.

Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen. Weiterlesen »

Buchtipp: Der Deutsche Presse-Dienst

Eumann dpdDer Deutsche Presse-Dienst (dpd) arbeitete von 1945 bis 1949 als Nachrichtenagentur in der britischen Zone. In diesen vier Jahren gelang es dem dpd, das Fundament zu schaffen, auf dem in der Bundesrepublik Deutschland ein sachlicher und unabhängiger Nachrichtenjournalismus aufgebaut werden konnte. Das Buch in der Reihe „Öffentlichkeit und Geschichte“ stellt den dpd als Herrschaftsinstrument der britischen Besatzungsmacht vor: Der dpd sollte als nach britischen Prinzipien ausgerichtete Nachrichtenagentur dauerhaft etabliert werden. Die frühe Integration deutscher Mitarbeiter war dabei Teil der Umerziehungs-Philosophie der Briten. Die Geschichte des dpd, der 1949 in der dpa aufging, zeigt, dass es gelingen kann, unter schwierigen Bedingungen Voraussetzungen für unabhängigen Journalismus zu schaffen. Marc Jan Eumann zeichnet in seiner Dissertation die Entwicklung einer Medieninstitution im Nachkriegsdeutschland detailliert nach und bestätigt die These, dass es in keinem anderen Bereich des Mediensystems nach 1945 dermaßen zu einem Neuanfang kam wie bei den Nachrichtenagenturen. (rub) Weiterlesen »

Ärger über die Berichterstattung in der Causa Wulff

In der Rubrik "Zu meinem Ärger" äußert sich in den GKP-Informationen 02/2012 Markus Weßling. Er ist Redakteur bei der Waltroper Zeitung.

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?

Über einige Berichte über die Causa Wulff. Zweifellos hat der Bundespräsident schwere Fehler gemacht. Es ist auch Aufgabe von Journalisten, das aufzudecken und öffentlich zu machen. Weiterlesen »

Einheit rockt. Die Vielfalt verstellt den Sender

Bruder Paulus Terwitte, Kapuziner und seit März 2006 Geistlicher Beirat der GKP, schreibt einmal im Monat unter dem Titel "Mittel.Punkt" ein Wort der Besinnung, das stets auf der letzten Seite der Mitgliederzeitschrift „GKP-Informationen“ abgedruckt wird. Im Februar 2012 schreibt er unter der Überschrift "Einheit rockt. Die Vielfalt verstellt den Sender".

"Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben" (Mk 3,24) Weiterlesen »

Abenteuer Pakistan

GKP-Mitglied Eva-Maria Kolmann ist seit 2005 in der internationalen Zentrale des päpstlichen Hilfswerks "Kirche in Not" in Königstein im Taunus für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Im November 2011 bereiste sie drei Wochen lang alle katholischen Diözesen Pakistans. In der Februar-Ausgabe der Mitgliederzeitschrift "GKP-Informationen" berichtet sie darüber in der Rubrik "Abenteuer Journalismus". Weiterlesen »

Jetzt anmelden zur GKP-Heilig-Rock-Wallfahrt nach Trier

Trier - Vom 13. April bis 13. Mai 2012 findet in Trier ein besonderes Ereignis statt: die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Die GKP ist im Rahmen der Besinnungstage am Eröffnungswochenende, also am 14. bis 15. April 2012, dabei. Zusammen mit unserem Geistlichen Beirat, Bruder Paulus, machen wir uns unter dem Leitwort „und führe zusammen, was getrennt ist“ auf den Weg nach Trier. Nähere Informationen finden Sie seit heute auf unserer Sonderseite zur Heilig-Rock-Wallfahrt 2012. Anmeldeschluss ist bereits am 1. März. (rub) Weiterlesen »

Neuerscheinung: Madonna, ein Blonder!

GKP-Mitglied Martin Zöller hat im Heyne Verlag ein neues Taschenbuch über ganz und gar nicht alltägliche Geschichten aus Rom veröffentlicht: Für den Zeitungs- und Fernsehjournalisten, der in Rom und München arbeitet, scheint der Traum von Dolce Vita in Bella Italia wahr geworden: ein Leben in Rom, Sonnenschein pur, Cappuccino auf der Piazza – wenn nur ein Problem nicht wäre: seine blonden Haare. Egal, wie perfekt sein Italienisch ist und wie sehr er sich bemüht, ein Römer zu werden: In Restaurants bekommt er das Touristenmenü vorgesetzt, er zieht Straßenmusiker magnetisch an und gilt als leichte Beute bei Taschendieben. Als er sich unsterblich in die Italienerin Elisa verliebt, rückt ein Zusammentreffen mit ihrer Großfamilie immer näher: Wie wird sie den blonden Deutschen aufnehmen? (rub) Weiterlesen »

Buchtipp: Das Selbstgespräch der Zeit

Seit wann existiert moderner Journalismus? Der Kommunikationswissenschaftler Thomas Birkner untersucht in seiner Dissertation, wie sich der Journalismus seit dem Erscheinen der ersten Zeitung im Jahr 1605 aufgrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändert hat: Urbanisierung und Alphabetisierung, Ökonomisierung und Technisierung sowie Demokratisierung und Verrechtlichung haben vor allem im 19. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen. Deshalb steht die Auseinandersetzung mit der Ausdifferenzierung des Journalismus zwischen 1874 und 1914 im Mittelpunkt des Buches in der Reihe „Öffentlichkeit und Geschichte“. Während in expandierenden Verlagsunternehmen die wirtschaftlichen und institutionellen Strukturen für den modernen Journalismus gelegt wurden, verständigten sich Journalisten in dieser Zeit durch Ratgeberbücher und in Berufsverbänden über ihr Selbstverständnis und die redaktionellen Arbeitsroutinen. Noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges übernahm der Journalismus die Moderation im „Selbstgespräch der Zeit”. (rub) Weiterlesen »

Abschied von Ewald Hundrup

Bamberg / Osnabrück - Für den Kirchenboten war es der Beginn  eines neuen Zeitalters, als Ewald Hundrup 1978 seinen Dienst als Chefredakteur der Bistumszeitung in Osnabrück begann. Mit dem Westfalen an der Redaktionsspitze entwickelte sich die Zeitung zu einem modernen, vor allem auch zu einem politischen Blatt. Hundrup hatte zuvor in München unter anderem für den Münchner Merkur gearbeitet. Die Leitartikel und Kommentare Hundrups waren pointierte Stellungnahmen zu den Themen der Zeit in Kirche und Gesellschaft. Als Ewald Hundrup 1993 den Kirchenbote verließ, urteilte die Redaktion, es sei eine Lust gewesen, mit ihm zu arbeiten. „Er galt als Blattmacher, der Klartext bevorzugt“, schreibt der Kirchenbote nun in seinem Nachruf. GKP-Mitglied Ewald Hundrup ist am 22. Januar 2012 nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben. (rem) Weiterlesen »

Anmeldeschluss für Rumänienreise rückt näher

Am 31. 01. ist Anmeldeschluss für die Journalistenreise nach Rumänien vom 25.08. bis 02.09.2012. Die Reisekosten im Land belaufen sich auf ca. 1.000 €. Hinflug nach Cluj und Rückflug von Sibiu sind von jedem Teilnehmer selbst zu buchen. Anmeldung bei Dr. Klaus Schmidt - klausschmidt2@gmx.net.

AddThis

|||||
Inhalt abgleichen