„Die Kirche braucht eine gute Kommunikation und Medienarbeit“

GKP-Vorstand bei Bischof FürstGKP-Vorstand zu Gast bei Medienbischof Dr. Gebhard Fürst

Stuttgart - Die Anliegen, mit denen der GKP-Vorstand zum Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gebhard Fürst, nach Stuttgart reiste, waren umfangreich. So nahm sich der Medienbischof auch doppelt so viel Zeit wie ursprünglich verabredet, um intensiv und offen mit seinen Gästen zu diskutieren. Weiterlesen »

Preisträger des Katholischen Medienpreises 2012

Bonn - Den Katholischen Medienpreis 2012 erhalten Wolfgang Bauer (Printmedien), Carsten Rau und Hauke Wendler (Elektronische Medien). Er ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Wolfgang Bauer Carsten Rau Hauke Wendler

Wolfgang Bauer, Carsten Rau und Hauke Wendler (von links)

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich in den zwei Kategorien von der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) und dem Katholischen Medienverband (KM.) ausgeschrieben. Weiterlesen »

Buchtipp: Der entfesselte Skandal

Buchtipp Der entfesselte SkandalIm digitalen Zeitalter hat der Skandal nach Ansicht der beiden Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und Hanne Detel eine neue Evolutions- und Eskalationsstufe erreicht. Mal ist er grausames Spektakel, mal dringend benötigte Aufklärung. Jeder kann ihn auslösen, jeden kann er treffen. Handy-Videos beenden Karrieren, Twitter-Botschaften sorgen für Empörung, SMS-Nachrichten werden zu Beweisen. Dokumente der Blamage und der Demontage besitzen heute eine neue Leichtigkeit und Beweglichkeit. Pörksen und Detel schreiben in ihrem aktuellen Buch über das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter, in dem offensichtlich ein neuer kategorischer Imperativ gilt: „Handele stets so, dass Dir die öffentlichen Effekte Deines Handelns langfristig vertretbar erscheinen. Aber rechne damit, dass dies nichts nützt.“ (rub) Weiterlesen »

Darf Satire alles? - Ein Zwischenruf von Hildegard Mathies

Die Medien- und Empörungswellen schlagen hoch. Auf der einen Seite, weil das Satire-Magazin Titanic Papst Benedikt XVI. auf seinem aktuellen Cover zum Thema Vatileaks und auf der Heftrückseite mit Urin- und Kotflecken auf der Soutane zeigt. Unter der Überschrift “Halleluja im Vatikan - die undichte Stelle ist gefunden” setzen die altbekannten Provokateure einmal mehr darauf, bei einem Kirchenthema unter die Gürtellinie zu zielen. Als Verkaufsanreiz und Chance, einmal wieder ins Gespräch zu kommen und in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Kritiker empören sich über die menschenverachtende Darstellung des Kirchenoberhaupts. Weiterlesen »

Buchtipp: Echt wahr!

Buchcover Echt wahrWie Journalisten sich der Wirklichkeit annähern, sie erzählen und inszenieren, dieser Frage sind die Studenten des Masterstudiengangs Journalismus der Hamburg Media School ein halbes Jahr lang parallel zu ihrem Unterricht nachgegangen. Sie sprachen mit dem heute.de-Redakteur Frederic Huwendiek, dem Datenjournalisten Lorenz Matzat, dem FAS-Feuilletonchef Claudius Seidl und dem Undercoverjournalisten Gerhard Kromschröder, mit Kommunikationswissenschaftlern wie Stephan Ruß-Mohl, Dokumentarfilmern und Auslandskorrespondenten wie Krisenreporter Christoph Maria Fröhder. Herausgekommen ist ein lesenswerter Interviewband mit 36 Gesprächen, in denen das Verhältnis von Alltagsrealität und ihrer journalistischen Abbildung vielfältig reflektiert wird. (rub) Weiterlesen »

Mathies und Schneiderwind als ZdK-Mitglieder wiedergewählt

Hildegard Mathies GKPMainz - Die GKP-Vorsitzende Hildegard Mathies und GKP-Vorstandsmitglied Beate Schneiderwind vertreten die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands auch künftig im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Neben Mathies und Schneiderwind wurden bei der Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) am 30. Juni in Mainz weitere 95 ZdK-Mitglieder gewählt. Zu den neu gewählten ZdK-Mitgliedern gehört auch GKP-Mitglied Monsignore Georg Austen (Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken). Die Wahlperiode hat eine Dauer von vier Jahren.  Weiterlesen »

Verlagsgruppe Weltbild wird zur Stiftung

Augsburg - Die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild wird nicht verkauft, sondern von der katholischen Kirche in eine Stiftung umgewandelt. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Generalvikar Peter Beer am 27. Juni mitteilte, haben die Gesellschafter beschlossen, sämtliche Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild in die neu zu gründende Stiftung einzubringen. Die Stiftung werde alleiniger Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild sein. Die Gesellschafter verzichten dabei auf Verkaufserlöse und zukünftige Gewinnausschüttungen. Bei der Stiftung werde es sich um eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts handeln. Die Stiftung werde ausschließlich gemeinnützige, kulturelle und kirchliche Ziele verfolgen. Einzelheiten dazu sollen nach Auskunft von Beer in den kommenden Monaten ausgearbeitet und geklärt werden. Weiterlesen »

Journalistenreise ins katholische Berlin

Bonn - Die KNA-Promedia-Stiftung richtet im Herbst erstmals eine Journalistenreise für Volontäre und Jungredakteure ins „katholische Berlin“ aus. Sie findet vom 6. bis 9. November 2012 statt und ist für die Teilnehmenden nicht mit Kosten verbunden. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Gespräch mit Prälat Karl Jüsten, dem Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, und mit dem Kirchenbeauftragten im Bundeskanzleramt. 15 Plätze sind frei. Nähere Informationen auf der Webseite der KNA-Promedia-Stiftung. (rub) Weiterlesen »

Türkisch sprechenden Lesern eine Stimme geben

München - Anwalt für ihre Leser will die türkischsprachige Tageszeitung „Hürriyet“ sein. Dies betonte Celal Özcan, Leiter der Münchner Redaktion, bei einem Gespräch mit der GKP-Regionalgruppe München unter Leitung von Max Kronawitter am 12. Juni.  Die Europaausgabe wolle gerade auch jenen türkisch sprechenden Lesern eine Stimme geben, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besäßen:  „Wir haben eine sehr enge Verbindung zu unseren Lesern.“ Als Beispiel nannte Özcan die jährlichen Aktionen zur Urlaubsreisezeit, wenn Tausende türkisch-stämmige Reisende sich per Bus oder Auto auf den Weg in die Türkei machten. „Hürriyet“ berichte nicht nur über Grenzkontrollen und Einfuhrbedingungen, sondern informiere die türkischen Leser auch vor Ort an der Autobahn. Weiterlesen »

Eckpunkte: Vom Wahrnehmen des Wirklichen

Heinz von Foerster erzählt in seinem bemerkenswerten Buch „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners. Gespräche für Skeptiker“ folgende Geschichte: Ein reicher amerikanischer Reisender, der genug Geld hat, um ein Gemälde zu kaufen, besucht Picasso in seinem Schloss; Picasso ist entzückt, führt ihn herum, zeigt ihm seine Bilder. Schließlich sagt der Amerikaner: „Lieber Herr Picasso, warum malen Sie die Menschen nicht so, wie sie sind?“ Und Picasso fragt nach: „Wie soll ich das machen? Wie geht das? Wie sind die Menschen? Können Sie mir ein Beispiel geben?“ Da zückt der Amerikaner seine Brieftasche, nimmt ein kleines Foto heraus und sagt: „Hier sehen Sie meine Frau, wie sie ist.“ Fasziniert nimmt Picasso das Bild in die Hand, dreht es herum und meint: „Aha, das ist Ihre Frau. So klein ist sie. Und so flach!“ Weiterlesen »

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