Märtyrer Titus Brandsma würdiger Patron der Journalisten

Statue von Titus Brandsma in Nijmegen​Katholischer Journalistenverband unterstützt Appell an Papst Franziskus anlässlich der bevorstehenden Heiligsprechung

Köln/Kürten, 12. Mai 2022. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) sieht in dem 1942 ermordeten niederländischen Geistlichen und Journalisten Titus Brandsma einen würdigen Patron der Journalistinnen und Journalisten. „Wir unterstützen den Appell belgischer und holländischer Kollegen an Papst Franziskus. In Wort und Tat stellte Titus Brandsma sich gegen die mörderische Ideologie des Nationalsozialismus“, erläutert der Vorsitzende der GKP, Joachim Frank. „Brandsma steht für eine Publizistik im Dienst von Wahrheit, Freiheit und Menschenwürde.“ Ein von vier katholischen Publizisten initiierter offener Brief an Papst Franziskus würdigt Brandsma als Vorbild für Journalistinnen und Journalisten. Der Märtyrer empfehle sich gerade heute, wo Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt Gewalt bis hin zur Ermordung erleiden müssen, zum Schutzpatron. Weiterlesen »

GKP unterstützt die „Frankfurter Erklärung“ zum Synodalen Weg.

Stuttgart/Kürten, 6. April 2022. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten unterstützt „Frankfurter Erklärung“ zum Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland. Die GKP-Mitgliederversammlung stimmte einem entsprechenden Antrag des Vorstands einstimmig zu. „Als katholische Publizistinnen und Publizisten sehen wir in den Reformanliegen des Synodalen Wegs notwendige Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal und wesentliche Beiträge für die Zukunftsfähigkeit der Kirche in unserem Land“, sagte der GKP-Vorsitzende Joachim Frank.  „Als Verband begrüßen wir die Idee der ‚Frankfurter Erklärung‘, den Geist des Synodalen Wegs in die Breite der katholischen Kirche in Deutschland zu tragen.“ Weiterlesen »

Baden-Württembergs MP Kretschmann würdigt katholische Publizisten

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat die Teilnehmenden der GKP-Jahrestagung in Stuttgart mit einem Grußwort in der Landeshauptstadt willkommen geheißen. Dabei ging er auch auf das Thema der Tagung „Kirche und Wirtschaft“ ein. Klar sei, dass die Wirtschaft grundlegend für sozialen Wohlstand sei. Klar sei aber auch, dass wirtschaftliches Handeln mit Verantwortung verbunden sei. Orientierung könne die Katholische Soziallehre bieten. Kretschmann betonte: „Eine starke Wirtschaft ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und handelt nicht losgelöst von Gerechtigkeit und solidarischem Miteinander.“ Weiterlesen »

GKP verurteilt Nazi-Vergleiche – Klarstellung von Kölner Erzbischof verlangt

Katholischer Journalistenverband fordert nach verbaler Attacke eines Kölner Kirchenrichters Klarstellung durch Kardinal Rainer Woelki

Köln/Kürten, 24. Februar 2022. Mit Unverständnis und Sorge sieht die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) die wiederholten Versuche kirchlicher Amtsträger, journalistische Arbeit durch NS-Vergleiche zu diskreditieren. „Wer vermeintlichen Angriffen auf die Kirche mit dieser Art von Verteidigung begegnet, offenbart nicht nur Geschichtsvergessenheit, sondern auch ein erschreckendes Ausmaß an Verachtung und Respektlosigkeit für Medien einer freiheitlichdemokratischen Gesellschaft“, sagte der GKP-Vorsitzende Joachim Frank. Weiterlesen »

GKP-Mitglied Nothelle zur ZdK-Vizepräsidentin gewählt

Foto des neuen ZdK-Präsidiums. Von links nach rechts: Birgit Mock, Thomas Soeding, Irme Stetter-Karp, Wolfgang Klose, Claudia NothelleWir freuen uns über die Wahl unseres Mitglieds Prof. Dr. Claudia Nothelle in das Amt einer Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)!

Der GKP-Vorsitzende Joachim Frank würdigte Nothelle in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift: „Eine besonders glückliche Kombination hat die neue Konstellation mit Claudia Nothelle im ZdK-Präsidium ermöglicht: Da ist einmal die professionelle und menschliche Kompetenz der Journalistin. Für Zuschauer der ARD war das über viele Jahre hinweg zu besichtigen. Es kommt aber noch etwas Entscheidendes hinzu: die äußere und innere Freiheit der Hochschullehrerin. Die Arbeit in der akademischen Lehre erspart ihr die Schere im Kopf und bringt sie nicht in die Nähe einer Befangenheit als Spitzenverbandsfunktionärin zwischen (Erwerbs-)Beruf und Ehrenamt.“ Weiterlesen »

GKP gratuliert dem DJV-Vorsitzenden Frank Überall zur Wiederwahl

Porträtfoto Frank Überall (Bildquelle: djv)Köln/Kürten, 8. November 2021. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) gratuliert Prof. Dr. Frank Überall zu seiner Wiederwahl als Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). „Wir wünschen Frank Überall und dem neu formierten Bundesvorstand weiterhin viel Erfolg und immer das ‚richtige Wort zur rechten Zeit‘ in ihrem Einsatz für die Belange von Journalistinnen und Journalisten“, sagte der GKP-Vorsitzende, Joachim Frank, am Montag in Köln. „Als kleiner Schwesterverband sind wir dankbar für die starke Stimme des DJV in medienpolitischen und medienethischen Debatten. Mit Frank Überall und dem DJV weiß die GKP sich einig im Engagement für die Pressefreiheit und für gute Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten. Wir hoffen auf weiterhin guten Kontakt und kollegiales Zusammenwirken als Interessenvertretung von Journalistinnen und Journalisten in Deutschland“, so Frank weiter. Weiterlesen »

Katholische Publizisten bestätigen Joachim Frank als Vorsitzenden im Amt

Neuer Vorstand der GKP: Felix Neumann, Joachim Frank, Carolin Kronenburg, Rafael Ledschbor, P. Christof Wolf SJ, Claudia Auffenberg, Christoph Strack, Dr. Christian Klenk (v.l.n.r.), nicht im Bild: Nicole Stroth. Foto: Christian Klenk/GKP​Magdeburg, 16. Oktober 2021. Der Kölner Journalist Joachim Frank ist für eine dritte Amtszeit zum Vorsitzenden der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) gewählt worden. Auf der GKP-Mitgliederversammlung am 16. Oktober in Magdeburg wurde der Chefkorrespondent der DuMont-Mediengruppe (Mitglied der Chefredaktion des „Kölner Stadt-Anzeiger“) einstimmig (bei zwei Enthaltungen)  im Amt bestätigt. 

„Als katholische Journalistinnen und Journalisten mussten wir in den vergangenen Jahren oft entgeistert erleben, dass manche kirchliche Führungspersönlichkeiten lieber Medienschelte betrieben, wenn kritisch über ihre Amtsführung berichtet wurde, als Verantwortung für persönliches und institutionelles Versagen zu übernehmen. Gerade in der Kirche sollten nicht diejenigen angegriffen und gemaßregelt werden, die Missstände offenlegen und benennen, sondern diejenigen, die es nicht tun, und noch mehr jene, die sie verursacht haben“, sagte der 56-Jährige in Magdeburg und kündigte an: „Die Mitglieder der GKP werden mit ihrer Arbeit in kirchlichen wie säkularen Medien auch künftig kritische Stimmen sein. Angesichts epochaler Veränderungen in Kirche und Gesellschaft braucht es in den Medien entschiedene Positionierungen, die Maß nehmen am christlichen Menschenbild, an den Freiheitsrechten und an der unveräußerlichen Würde jedes Menschen.“ Weiterlesen »

Ministerpräsident Haseloff: Katholische Kirche kann aus Erfahrungen in Ostdeutschland lernen

​Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hat die katholische Kirche in Ostdeutschland als Modell für die kirchliche Entwicklung in der Bundesrepublik bezeichnet. Die Katholikinnen und Katholiken in den östlichen Bundesländern hätten durch ihre kirchliche Erfahrung seit frühen DDR-Zeiten ein Selbstbewusstsein als produktive Minderheit. Sie schauten nicht schmerzlich auf Vergangenes zurück, sondern seien auch als Minderheit in der Gesellschaft präsent und leisteten wichtige Dienste.

Haseloff äußerte sich in einem Grußwort an die derzeit in Magdeburg tagende Jahresversammlung der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP). Unter dem Motto „Christen als schöpferische Minderheit“ tagen gut 60 Medienvertreter bis Samstag in der Landeshauptstadt.
Der Ministerpräsident nannte als derzeit beispielhaften Ort kirchlicher Präsenz in Magdeburg die so genannten „Ökumenischen Höfe“, in der mehrere Konfessionen neben- und miteinander tätig seien. Das seit langem geplante und derzeit im Bau befindliche Prämonstratenser-Kloster werde diese Höfe und die geistliche Stadtlandschaft bereichern. Bildungs- und Sozialeinrichtungen von kirchlicher Seite leisteten generell einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Weiterlesen »

Zum Tod von Gerhard Müller

„Ich weiß nicht, ob ich mit meiner Familie noch Weihnachten feiern kann“, sagte mir Gerhard Müller und erkundigte sich nach den Adressen von alten Kollegen, von denen er sich verabschieden wollte. Das war vor mehr als einem Jahr, und er hat es intensiv genutzt. Akribisch recherchierte er für ein Buch über den Ausonius-Pilgerweg, schnitt einen Familienfilm, der bei seinem 80.Geburtstag gezeigt wurde und machte sich auf eine spirituelle Reise des Abschieds. Weiterlesen »

Katholische Publizisten freuen sich über Nobelpreis für kritischen Journalismus

Der Friedensnobelpreis 2021 ging an kritische Journalisten.Köln/Kürten, 8. Oktober 2021. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) gratuliert den Journalisten Maria Ressa und Dmitri Muratow zur Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis. „Weltweit stehen Journalistinnen und Journalisten unter Druck, weil sie Missstände aufdecken. Es ist ein starkes Zeichen des Nobelpreiskomitees, diese Arbeit für Rechtsstaat, Demokratie und Freiheit mit der Auszeichnung von Maria Ressa und Dmitri Muratow zu würdigen“, freut sich der Vorsitzende der GKP, Joachim Frank. Das Nobelpreiskomitee begründete die Auszeichnung der philippinischen Journalistin und ihres russischen Kollegen damit, dass Meinungsfreiheit eine Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden sei. „Autoritäre Regime sehen ihren Frieden durch kritische Berichterstattung gestört. Wir brauchen investigative ‚Ruhestörer‘ wie Ressa und Muratow überall dort, wo Rechtsbruch, Korruption und Machtmissbrauch mit Repression und Gewalt vertuscht werden sollen“, so Frank weiter. Mit dem Mut und der Beharrlichkeit, mit der die beiden Journalisten in ihren Ländern den autoritären Systemen die Stirn bieten und Skandale aufdecken, seien sie ein Vorbild für alle Medienschaffenden – auch in freiheitlichen Demokratien. Weiterlesen »

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