Virtuelle GKP-Veranstaltungen

Es dauert wohl noch eine Weile, bis das normale Verbandsleben wieder Fahrt aufnehmen kann: Die Jahrestagung und viele Regionalgruppen-Termine sind bereits ausgefallen. Um die veranstaltungsfreie Corona-Zeit zu überbrücken, hat der Vorstand eine Lizenz des Videokonferenzsystems Zoom angeschafft, um virtuelle Veranstaltungen anbieten zu können.

Seit Mai bieten wir in der Regel zwei Veranstaltungen pro Monat an. Die kommenden Termine veröffentlichen wir hier.

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  • 2. März 2021, 19.30 Uhr: Digitalität und KI: Technik im Dienst des Menschen?
  • 18. März 2021 (voraussichtlich): Pressestammtisch zum zweiten Kölner Missbrauchsgutachten
  • 22. März 2021: Frauenstammtisch (Zugangsdaten bitte bei der Geschäftsstelle anfordern)

Druckausgabe der GKP-Informationen verzögert sich

Der Versand der Druckausgabe der GKP-Informationen für Februar verzögert sich  aus innerbetrieblichen Gründen voraussichtlich bis 15. Februar. Wir bitten dies zu entschuldigen. Die Online-Version kann jedoch als PDF-Datei heruntergeladen werden: Download.

 

Römische Begegnungen

Christian Weisner, Mitinitiator des KirchenVolksBegehrens in Deutschland, Wir sind Kirche-Sprecher und freier Autor erinnert sich an Bischofssynoden und Begegnungen in Rom: "Abenteuer im Beruf"

„Nein, ich bin kein studierter Theologe“, antwortete ich Bischof Erwin Kräutler, als ich ihn im Taxi zum Studio von Radio Vatikan begleitete. Das war 2015, als Wir sind Kirche Mitveranstalter von zwei Konzilstagungen in der Casa Lassalle war. Als einer der Sprecher der KirchenVolksBewegung ist es aber vielleicht sogar von Vorteil, Theologie nicht studiert, sondern nur praktiziert zu haben. Und als studierter Stadtplaner war Bürgerbeteiligung, damals noch nicht in gendergerechter Sprache, schließlich schon Thema meiner Diplomarbeit. Weiterlesen »

GKP beteiligt sich an Evaluierung des kirchlichen Datenschutzes

  • Das Gesetz über den kirchlichen Datenschutz wird nach drei Jahren überprüft.
  • Auch die GKP beteiligt sich mit einer Stellungnahme an der Evaluierung
  • Wir bitten alle Mitglieder um Beteiligung bei der Stellungnahme!

Immer noch gibt es Unklarheit bei der Anwendung des neuen Datenschutzrechts, auch nach fast drei Jahren, in denen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt. Die Kirche hat dabei von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich ein eigenes Datenschutzrecht zu geben – auf dieser Grundlage arbeiten nun kirchliche Einrichtungen, darunter viele Pressestellen und kirchliche Medien.

Schon anlässlich der Einführung 2018 hat die GKP Kritik zur Rechtsunsicherheit für Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit geäußert, die zum großen Teil immer noch aktuell ist. Beispielsweise haben die Gesetzgeber bis heute nicht klargestellt, inwiefern die bewährten Kriterien für die Veröffentlichung von Bildern weiter gelten; erst langsam bildet sich dazu die Rechtsprechung aus. Weiterlesen »

Trauer um Jörg Hammann

Noch immer ist es unfassbar. Jörg Hammann, GKP-Mitglied und langjähriger Leiter des Münchner KNA-Büros ist tot. Er starb überraschend am 17. Januar – nur wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag. Neben seiner Frau hinterlässt er drei Töchter und mehrere Enkelkinder.    Weiterlesen »

„Guter Journalismus braucht Zeit und Ressourcen“: Katholische Publizisten begrüßen Papst-Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

Die Gesellschaft katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) begrüßt, dass Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Journalismus in den Mittelpunkt gestellt hat. „Auch in Deutschland spüren wir, wie die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten unter Sparzwängen leidet“, so der Vorsitzende der GKP, Joachim Frank.

In der Botschaft betont der Papst, dass die Krise in der Verlagsbranche zu einem Qualitätsverlust in den Medien führt, wenn darunter Recherchen und Reportagen leiden. „Guter Journalismus braucht Zeit und Ressourcen, um vor Ort zu recherchieren und mit Quellen vertraulich zu sprechen“, betont Frank. „Journalismus, der nur auf Pressemitteilungen und ‚kalt geschriebenen’ Meldungen vom Schreibtisch aus beruht, kann seine Wächterfunktion für die Gesellschaft nicht wahrnehmen“, warnt der Verbandsvorsitzende. Weiterlesen »

„Irritierendes Vorgehen, alarmierend“ – Stellungnahme des GKP-Vorstands zum Umgang des Erzbistums Köln mit Journalisten und journalistischen Grundsätzen

Nachtaufnahme des Kölner DomsZur Forderung des Erzbistums Köln an Journalisten, im Rahmen eines Hintergrundgesprächs über ein unter Verschluss gehaltenes Rechts-gutachten zum Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln eine „Vertraulichkeitsvereinbarung“ zu unterzeichnen, erklärt die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP):

Das Erzbistum Köln hat die Vorstellung des Gutachtens der Münchner Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) vor einer Gruppe ausgewählter Journalistinnen und Journalisten verschoben, weil die Medienvertreter nicht bereit waren, eine Vertraulichkeits- beziehungsweise Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) kritisiert dieses irritierende Vorgehen des Erzbistums als ebenso unglaublich wie unerhört. Weiterlesen »

„Der Wahrheit stellen“ - GKP zum Umgang mit sexuellem Missbrauch

Kölner Dom bei Nacht

Der Vorstand der Gesellschaft Katholischer Publizisten (GKP) hat sich für eine Veröffentlichung der Kölner Untersuchungsergebnisse zum sexuellen Missbrauch ausgesprochen. Er solidarisiert sich mit den Betroffenen, die, wie die Öffentlichkeit auch, einen Anspruch auf die Wahrheit hätten und nicht zum zweiten Mal zu Opfern gemacht werden dürften.

Hier der Wortlaut der Erklärung:

Die detaillierte Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch beschäftigt weiterhin – und noch lange – die katholische Kirche. Dabei wühlt das Zurückhalten der angekündigten Untersuchung durch das Erzbistum Köln viele Katholikinnen und Katholiken auf und sorgt für Enttäuschungen, Verletzungen, Sprachlosigkeit. Im Herbst 2018 kündigte Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki an, die Erzdiözese Köln werde "sich der Wahrheit stellen – auch dann, wenn diese schmerzlich ist. Und dazu gehört es, ungeschönt und ohne falsche Rücksichten aufzuklären. Das wird wahrscheinlich sehr schmerzhaft – auch für uns selbst. Aber Taten sprechen lauter als Worte." Weiterlesen »

Kindheitsmuster

Thomas Brose, Philosophieprofessor und Theologe in Berlin, erlebte als Ostdeutscher die friedliche Revolution und den Mauerfall. Am 3. Oktober 1990 sprach er im Rundfunk das WORT ZUM TAG. Es war eines seiner "Abenteuer im Beruf".

In meiner Kindheit begegnete ich häufig Frau Pälicke auf der Straße. Sie wohnte in unserem Viertel, schlug sich mit einer Wäsche-Annahme durch und fragte Kinder nach ihren Eltern aus. Lautlos konnte sie einen plötzlich beim Pilzesammeln im Wald überraschen. „Na, was gefunden, mein Junge?“ Sie kleidete sich merkwürdig, hatte einen Gehstock und war mit ihrem Spitz bei Wind und Wetter, auch bei Schnee, in komischen Hausschuhen unterwegs.
Etwas unheimlich war meinen Geschwistern und mir selbst zumute, wenn wir Wäschestücke bei ihr abgeben mussten. Unsere Mutter warnte uns ausdrücklich vor dieser „Zuträgerin“. Nachdem mein Bruder wegen „Republikflucht“ eingesperrt worden war, sprach die sonst so Neugierige kein Wort mehr mit uns, setzte aber ihre Runden fort, blieb an Nachbarzäunen stehen, um sich über die Familie B. was erzählen zu lassen. Weiterlesen »

Gott, der uns Menschen berührt

Wer von Gott berührt ist, kann aus dieser Erfahrung sein Leben, seine Beziehungen und die Gesellschaft gestalten, schreibt P. Christof Wolf SJ in den Oktober-Informationen der GKP.

Liest man die Berufungsgeschichten in den Evangelien, so fällt auf, wie kurz sie sind. Keine langen Dialoge oder psychologischen Erklärungen. Jesus spricht die Menschen an, und sie lassen alles hinter sich, um ihm zu folgen. Selbst ihre sozialen Bindungen zählen scheinbar nichts mehr. So verlässt Petrus seine Frau und möglicherweise auch Kinder. Dieses Narrativ wird bis heute gerne gepflegt. Jesus tritt in unser Leben und sogleich verändert es sich radikal. Man verlässt alles Vertraute und folgt ihm nach. Man kann das natürlich tun, aber wer im Beruf oder in der Familie für andere Menschen verantwortlich ist, wird das kaum für umsetzbar halten. Weiterlesen »

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