Vom Tiber an die Spree – und dann in der GKP

Pater Max Cappabianca im Gespräch mit GKP-MitgliedernAls letzten Termin vor den Sommerferien war die Berliner Regionalgruppe am 11. Juli bei einem neuen Berliner aus GKP-Reihen zu Gast. Der Dominikaner Max Cappabianca, seit neuerem Leiter der Katholischen Studierendengemeinde Edith Stein in Berlin, empfing uns zum Gespräch. Dabei erläuterte er uns die Zielsetzung des im Jahr 2000 gegründeten Instituts „Marie-Dominique Chenu“ der Dominikaner (www.institut-chenu.eu) im immer noch ziemlich quirligen Prenzlauer Berg, an dem er angesiedelt ist, und schilderte uns seine Erfahrungen aus zehn Jahren in Rom.

Dort war er drei Jahre Redakteur von Radio Vatikan , dann ab 2009 bis Ende 2016 Mitarbeiter der Ostkirchenkongregation. Da lernte Pater Max, wie er sagt, „über den rechtlichen Charakter von E-Mails“ ebenso wie über die zwei verschiedenen Kirchenrechte der katholischen Kirche und, zuletzt, auch über das Arbeitstempo von K8, der Kommission von Kardinälen, die Papst Franziskus für Reformfragen berufen hat. Und dann war noch Zeit für ein sehr spannendes Hintergrundgespräch zu den Spekulationen über eine Ordens-Hochschule in Berlin.

Pater Max (auf dem Foto 2. von rechts) machte uns mit einem seiner Mitbrüder deutlich, was ihnen ihre Präsenz als „Theologen in der Großstadt Berlin“ bedeutet - bei all dem, was sich an Ordens-Einrichtungen in Deutschland kleiner setzt oder ganz verschwindet. Am 8. August, dem Namensfest des Dominikus, wird das Institut ordensintern zur „domus formata“ aufgewertet. Ein weiterer Schritt in Richtung Verstetigung der Kommunität. Wir konnten es nach dem Besuch verstehen.

Christoph Strack

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