Reporter ohne Grenzen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen wurde 1985 im südfranzösischen Montpellier von Journalisten gegründet. Mit Hilfe eines Netzwerkes aus über 140 Korrespondenten, neun Sektionen und drei Kontaktbüros in Washington, New York und Tunis beobachtet die Nichtregierungsorganisation die Situation der Medienfreiheit weltweit, dokumentiert Verstöße gegen dieses Menschenrecht und unterstützt verfolgte Journalisten und Medien. Aufgrund des Medienwandels und des wachsenden Einflusses des Internets setzt sie sich nun auch für Blogger, Cyber-Dissidenten und Online-Medien ein. Der Hauptsitz der Organisation ist in Paris, die deutsche Sektion ist seit 1994 von Berlin aus tätig. Finanziert wird Reporter ohne Grenzen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen sowie durch den Verkauf von Fotobänden. Für das weltweite Engagement wurde die Organisation unter anderem 2005 mit dem"Sacharow-Menschenrechtspreis" des Europäischen Parlaments sowie 1997 mit dem „Preis für Journalismus und Demokratie" der OSZE ausgezeichnet. Zu Beginn jedes Jahres veröffentlicht Reporter ohne Grenzen die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit. Innerhalb Europas nimmt Deutschland (mit Platz 17 im Jahr 2013) eine mittlere Position ein.

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