7 Fragen an Michael Hertl

Michael Hertl, Jahrgang 1968, arbeitet seit 1996 als Redakteur bei der Katholischen Fernseharbeit, der Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz für bundesweite Fernsehprogramme. Er hat Katholische Theologie und Publizistik in Mainz und Freiburg i. Br. studiert und ist vor allem für die sonntäglichen Gottesdienst- Übertragungen im ZDF verantwortlich. Außerdem engagiert er sich im Bereich der Neuen Medien – Web-TV, Internet und Videojournalismus. Seine größte Leidenschaft sind die USA, in denen er sich regelmäßig aufhält. Michael Hertl ist ledig und lebt in Wiesbaden. In der GKP ist er seit 1998, seit Februar betreut er die Region Rhein-Main.

Ihr persönlicherWeg zum Journalismus?

Schon früh während meiner Schulzeit wusste ich, dass ich Journalist werden wollte (nachdem ich den Berufswunsch Pilot wegen Kurzsichtigkeit leider schon früh aufgeben musste...). Während des Publizistik-Studiums dann wurde mir bewusst, dass ich ohne spezifische Fachkenntnisse wenig Chancen außerhalb von Lokalredaktionen haben würde. Deshalb wurde die Theologie mein Fachgebiet. Dass ich zum Fernsehen wollte, wurde mir spätestens während eines Praktikums beim ZDF in Mainz deutlich. Dort fasziniert mich das Zusammenwirken von Bild, Sprache und Musik, außerdem arbeite ich gerne im Team.

Ihre Vorbilder?

Journalisten wie Dieter Kronzucker, den ich schon während meiner Schulzeit als “den Fernsehjournalisten schlechthin” in all seinen verschiedenen Rollen bewundert habe. Claus Kleber, nicht nur wegen seiner tollen USA-Berichterstattung, sondern auch für sein beharrliches Nachfragen und das Verlassen der eingefahrenen Bahnen. Wolf von Lojewski, für seine unaufgeregte Art der Nachrichtenpräsentation. Peter Lückemeier, der so vielen die Mühe abnimmt, die Yellow Press lesen zu müssen. Sowie alle Journalisten, die ihren Beruf nicht aus Narzissmus betreiben, sondern aus dem Bestreben, unsere Welt ein bisschen besser zu machen.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Zum einen das Projekt “Weltjugendtags-TV” in Köln – ein einmaliges Projekt, durch das viele junge Leute in den Journalismus gefunden haben, und das zugleich ein Unterfangen war, das ein kleiner, motivierter Haufen gegen viele Widerstände durchgezogen hat. Zum anderen die GKP-Reise in die USA vor zwei Jahren – das Zusammenwachsen verschiedener Generationen und Biographien zu einer harmonischen Reisegruppe. Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten? Verantwortungsbewußtsein – Bewußtsein dafür, dass Medien Weltbilder ganzer Generationen prägen, Zuverlässigkeit – denn Journalismus und besonders Fernsehjournalismus funktioniert nur im Team, und schließlich Ehrlichkeit – sowohl was die Motivation betrifft als auch bezüglich der recherchierten Fakten.

Was halten Sie für unerlässlich füreinen Journalisten?

Verantwortungsbewußtsein – Bewußtsein dafür, dass Medien Weltbilder ganzer Generationen prägen, Zuverlässigkeit – denn Journalismus und besonders Fernsehjournalismus funktioniert nur im Team, und schließlich Ehrlichkeit – sowohl was die Motivation betrifft als auch bezüglich der recherchierten Fakten.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Ich habe meine Hobbies zum Beruf machen können, deshalb vermischt sich da einiges (was nicht immer nur günstig ist). Das viele Unterwegssein erschwert zwar einige Beziehungen, aber dadurch lernt man die vorhandenen umso mehr schätzen.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?

Zur GKP kam ich durch Kollegen der Katholischen Fernseharbeit. Mich halten persönliche Bekanntschaften dort sowie das schöne Gefühl, dort mit Kolleginnen und Kollegen auf der Basis christlicher Werte verbunden zu sein. Natürlich reizt es mich auch, gelegentlich eine interessierte Gruppe für meine USA-Reisen zusammenbringen zu können. Und als Regionalbeauftragter möchte ich die GKP zum einen in der Region noch ein bisschen bekannter machen, zum anderen auch neue Gesichter hier im Rhein-Main-Gebiet kennen lernen.

Was erwarten Sie von der GKP?

Weiterhin nette Kontakte und interessante Begegnungen.

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