7 Fragen an Katja Auer

Geboren am 16. April 1979 in Neumarkt/Oberpfalz. 1998 Abitur, danach Studium der Germanistik, Journalistik und Philosophie in Bamberg. 2004 Diplom, anschließend Volontariat beim Heinrichsblatt, der Kirchenzeitung des Erzbistums Bamberg. Ab April 2006 Pauschalistin in der Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung. GKP-Mitglied seit 2005.

Ihr persönlicherWeg zum Journalismus?

Seit der 12. Klasse wollte ich Journalistin werden. Bestätigt hat sich das nach dem Abitur während eines zehnmonatigen Praktikums bei der Mittelbayerischen Zeitung in Neumarkt, das ich vor Begeisterung bis einen Tag vor Studienbeginn ausgedehnt habe. Danach habe ich sämtliche Semesterferien mit Praktika bei den unterschiedlichsten Medien verbracht. Meist schlecht bezahlt, aber zufrieden!

Ihre Vorbilder?

Da fällt mir kein bestimmter Name ein und doch eine Menge Menschen, Alltagshelden, die im Stillen Großes leisten. Viele davon habe ich während meiner Arbeit getroffen. Journalistisch gibt es ebenfalls kein konkretes Vorbild, allerdings kann man sich in meinem Alter noch von vielen Kollegen etwas abschauen.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Allzu viele Berufsjahre sind ja noch nicht zusammen gekommen, aber ein besonderes Ereignis waren sicher der Weltjugendtag in Köln und vorher die Tage der Begegnung. Ein derart friedliches Miteinander ist bei solchen Großveranstaltungen doch eher ungewöhnlich.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Ein Gefühl für Sprache, eine vernünftige Ausbildung und gute Allgemeinbildung halte ich für selbstverständlich. Fast noch wichtiger aber finde ich Zuverlässigkeit, Charakterstärke und den Mut zur Meinung.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Das war bisher noch nicht so schwierig, da sowohl mein berufliches als auch mein privates Leben seinen Mittelpunkt in Bamberg hatte. Mit dem neuen Job in München geht nun auch eine Fernbeziehung einher, aber heutzutage ist nun einmal Mobilität gefragt. Und mit einem toleranten Partner ist vieles möglich!

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hinein gebracht und was hält Sie?

In die GKP hat mich Bernhard Rude gebracht, der als ifp-Studienleiter nicht müde wird, bei seinen Schäfchen für die GKP zu werben. Richtig kennengelernt habe ich die GKP – oder einen Teil davon – bei der Romreise im Dezember 2005. Und die war Grund genug, dabei zu bleiben! Nach der für mich überraschenden Wahl in den Vorstand habe ich nun genügend Gelegenheit, auch den Rest kennen zu lernen und mich selbst daran zu beteiligen, dass es sich lohnt, in der GKPzu bleiben.

Was erwarten Sie von der GKP?

Interessante Begegnungen, den unarroganten Austausch unter Kollegen und die Erweiterung des eigenen Horizonts. Außerdem so etwas wie ein gemeinsames „Werte-Rückgrat“, damit der Qualitätsjournalismus nicht im Mediendschungel untergeht. Dazu natürlich Weiterbildung auf Reisen und Tagungen, denn „so ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen“! (Heinrich Heine)

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