7 Fragen an Elisabeth Meuser

geboren 1957, aufgewachsen in der Nähe von Limburg/ Lahn, nach Studium und Referendariat (Kath. Theologie und Mathematik fürs Lehramt an Realschulen) sowie Zweiten Staatsexamen der Schule den Rücken gekehrt, von 1982 bis 1986 in der Redaktion der Zeitschrift „Geist und Leben“ in München, seither ignatianisch „infiziert“; dann fünf Jahre im Sekretariat der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) in Augsburg; seit Oktober 1993 in Dresden – zuerst als pädagogische Mitarbeiterin im Bildungswerk des Bistums Dresden-Meißen, seit 1999 als Mitarbeiterin in der Pressestelle des Bistums Dresden-Meißen

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?

Ohne dass es mir damals als „Weg zum Journalismus“ deutlich gewesen wäre: meine Mitarbeit in der Redaktion der Zeitschrift der Jesuiten „Geist und Leben“ legte wohl den Grundstein. Ich schrieb die eine oder andere Rezension, arbeitete bei der Herausgabe von Rahner-Büchern mit und erstellte von 1982 bis zu seinem Tod 1984 Karl Rahners Bibliographie. Damals erlebte ich, dass auch Autoren und Herausgeber ganz normale Menschen sein können... Letztlich bin ich – wie so oft in meinem Leben – auch in die Journalismus-Branche als Quereinsteigerin gekommen. Auch heute noch fühle ich mich nicht als "Vollblut- Journalistin".

Ihre Vorbilder?

Ich bewundere diejenigen, die gut, "plastisch", also lebendig schreiben und schwierige Sachverhalte verständlich ausdrücken können, ohne sie zu verkürzen.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

In jedem meiner bisherigen Berufe fand und finde ich es am schönsten und beeindruckt es mich am meisten, wenn Menschen sich im Gespräch öffnen, wenn eine Begegnung von Mensch zu Mensch gelingt.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Wahrheitsliebe, Achtung und Respekt vor jedem anderen Menschen und seiner Würde, ein gutes Maß an Hartnäckigkeit, aber auch Bescheidenheit, Diskretion – und eine hohe Frustrationstoleranz.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Auch für mich als allein lebende Frau ist es oft genug ein Spagat, meinen Beruf und mein ehrenamtliches Engagement unter einen Hut zu bringen. Es ist ein immer neuer Versuch...

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hinein gebracht und was hält Sie?

In meinen ersten drei Jahren in der Pressestelle arbeitete ich mit Ursula Wicklein zusammen – sie hat mich für die GKP geworben. Nach anfänglicher Zurückhaltung bin ich mittlerweile froh, dazuzugehören und im Alltag des bischöflichen Ordinariats um die Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen journalistischen Sparten zu wissen. Ich schätze die verschiedenen Angebote der GKP sehr (auch wenn ich sie leider noch zu wenig wahrnehmen konnte!), denn dort erlebte ich bislang bei aller Unterschiedlichkeit eine bereichernde Offenheit und ein angenehmes Miteinander – und ein erstklassiges Programm. Daher an dieser Stelle ein ausdrückliches „Danke“ an die jeweiligen Organisator(inn)en!

Was erwarten Sie von der GKP?

… dass sie weiterhin von der Vielfalt und Offenheit und Natürlichkeit der Mitglieder lebt und diese sich auch einbringen – mit ihrem Fachwissen, ihren Kontakten und ihrem Glauben.

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