7 Fragen an Claudia Auffenberg

Claudla Auffenberg, Jg 1968, ledig, ist Pressereferentin des BDKJ-Diözesanverbandes Paderborn, seit etwa 2 Jahren in der GKP.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus

Wie genau ich auf die Idee gekommen bin, Journalistin zu werden, weiß ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich hat mir in der Zeit, als ich noch Schauspielerin werden wollte (das hatten wir ja alle mal), gefallen, dass man mit dem Wunsch um ein Interview für die Schülerzeitung ziemlich nah an Promis herankommt. Heute weiß ich: Mit den Promis kann man zwar bei Familienfeiern gut angeben, aber die wirklich interessanten Gesprächspartner sind sie nicht unbedingt. Jedenfalls habe ich zunächst bei einer kleinen Jugendzeitung meiner Pfarrgemeinde angefangen und bin dann bei der Kirchenzeitung DER DOM gelandet, wo ich volontiert und sieben Jahre als Redakteurin gearbeitet habe.

Ihre journalistischen Vorbilder?

Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Der Auftritt von Michael Gorbatschow Mitte der 90er Jahre vor dem Rathaus in Paderborn. Ich bekenne: An dem Tag habe ich meinen Presseausweis ausgenutzt. Denn das war eigentlich kein Termin für den DOM, aber ich wollte unbedingt dabei sein. Und die Atmosphäre, die entstand, als Gorbatschow zu Fuß vor dem Rathaus ankam, war sehr bewegend.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Selbstbewusstsein im Dienst und Demut in der Person.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Indem ich darauf achte, Überstunden abzufeiern. Es gibt nämlich auch ein Leben außerhalb des Büros.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?

Meine Kollegin und Freundin Sigrid Bullin hat mich auf die GKP aufmerksam gemacht und mich dazu bewogen einzutreten. Gleich bei meiner ersten Jahrestagung haben mich die Kolleginnen und Kollegen so behandelt, als sei ich schon immer dabei gewesen. Danke noch mal dafür!

Was erwarten Sie von der GKP?

Ein kollegiales Miteinander auf christlichem Fundament und gegenseitige Unterstützung, z. B., wenn man sich mal wieder über das Journalismus-Verständnis von Mutter Kirche - sagen wir: wundert.

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