7 Fragen an Christina Hartmann

Christina Hartmann arbeitet als Pressesprecherin der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/ CSU (MIT) in Berlin. Davor war die 31-Jährige Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des 97. Deutschen Katholikentags in Osnabrück. Aufgewachsen im Taunus zog es sie zum Philosophiestudium bei den Jesuiten nach Frankfurt und München. Nach dem Magisterabschluss war sie als Pressereferentin in einer Internationalen Akademie in Altötting tätig. Im Anschluss volontierte sie via ifp beim Kirchenbote und der Verlagsgruppe Bistumspresse in Osnabrück mit Ausbildungsstationen beim ZDF Morgenmagazin und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Christina Hartmann ist seit drei Jahren Mitglied der GKP.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus

Schon zu Grundschulzeiten weihte meine Lehrerin uns Knirpse in die Geheimnisse des Plusquamperfekts ein. Die Freude an und die Liebe zur Sprache ließen nicht locker: Schülerzeitung (die wir artgerecht als Mädchenschule in „Schülerinnenzeitung“ umtauften), Abizeitung. Mir war klar – Vatikan-Korrespondentin möchte ich werden. Der Weg nach Rom führte mich jedoch via Sankt Georgen und Philosophiestudium in München erst einmal zum Volontariat nach Osnabrück. Rom ist von dort aus weit, daher verschlug es mich vorerst auf die andere Seite des Schreibtisches nach Berlin.

Ihre journalistischen Vorbilder?

Joachim Fest, weil seine Texte prachtvoll sind. Henryk M. Broder, weil er so herrlich unkonventionell und political incorrect ist. Clemens August Kardinal Galen, weil er weder Lob suchte noch Furcht kannte. Theresa von Avila, weil sie zutiefst fromm war und dabei sachlich blieb.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Als der 97. Deutsche Katholikentag zu Ende war, keine größeren Pannen geschehen sind und die Medien grandios berichtet haben.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Das gilt für den PR-Menschen wie für den Journalisten: die Fähigkeit, verknüpft und in Netzwerken zu denken, Freude am Schreiben, crossmediale Fertigkeiten, Mut zur Wahrheit und ganz wichtig: Sinn für Humor.mir von allen Mitmenschen wünschen würde.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Mit so vielen Schnittmengen wie möglich: Beruf im Privaten und auch Privat-Sein im Beruflichen. Im „Raumschiff Berlin“ ist das jedenfalls gut so und möglich und nicht mühsam.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?

War während der Ausbildung von einer Horde GkPlern umgeben und fand, dass das eine schlagkräftige Truppe sein müsste.

Was erwarten Sie von der GKP?

Ein klares, katholisches Profil.

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