7 Fragen an Christiane Kolfenbach

Christiane Kolfenbach (37) ist seit Mai 2007 Referentin und Redakteurin im Medienreferat der Bischöflichen Aktion Adveniat in Essen. Dort ist sie vor allem zuständig für die Internetredaktion und ergänzt die Pressearbeit. Sie ist aufgewachsen in Wachtberg bei Bonn, lebt in Essen, ist verheiratet und seit Oktober 2007 in der GKP. Nach dem Abitur und dem Studium zur Diplom-Bibliothekarin machte sie ihren Abschluss als M.A für Geschichte, Literaturwissenschaften und Geographie in Bonn. Ins journalistische Berufsleben startete sie als Trainee und Juniorredakteurin in der Redaktion einer PR-Agentur. Von 2003 bis 2005 arbeitete Christiane Kolfenbach als verantwortliche Redakteurin für den Internetauftritt des XX. Weltjugendtags 2005 in Köln.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus

Auf Umwegen: Als Schülerin wollte ich unbedingt Schriftstellerin werden oder Tierärztin. Die begeisterte Leserin in mir zog es – damals mit der romantischen Vorstellung, dort viel lesen und in altehrwürdigen Bibliotheken arbeiten zu können – zunächst ins Bibliotheksstudium. Zwei abgeschlossene Studiengänge und zahlreiche Praktika später wurde ich Redaktionstrainee in einer PR-Agentur in Düsseldorf. Dort habe ich verschiedene Stile und eine klare Schreibe lernen können.

Ihre journalistischen Vorbilder?

Eine schwierige Frage, es gibt so viele bewundernswerte Autoren. Unter den Schriftstellern fällt mir die Auswahl leichter: John Irving und alle, die mit leiser Ironie und viel Sinn für das allzu Menschliche schreiben.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Zuletzt die GKP-Reise nach Guatemala, verbunden mit vielen bewegenden Begegnungen und Gesprächen, sowohl mit den Menschen vor Ort als auch den GKP-Kollegen. Davor natürlich der Weltjugendtag: eine manchmal verrückte, aber sehr schöne Zeit. Als verantwortliche Internetredakteurin bin ich damals ins kalte Wasser gesprungen und doch geschwommen. Seitdem fühle ich mich in redaktionellen und kirchlichen Gewässern wohl.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Das Gespür für Menschen, eine klare Ausdrucksweise und die Fähigkeit zuzuhören. Mir gefällt ein Zitat von Joseph Pulitzer, das auch im Internetzeitalter nach wie vor aktuell ist: Was immer Du schreibst – schreibe kurz, und sie werden es lesen, schreibe klar, und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Das geht recht gut, auch in der Advents- und Weihnachtszeit, wenn bei Adveniat Hochsaison ist. Spaziergänge am Baldeneysee, Musik oder am Abend ein gutes Buch auf dem Sofa machen den Kopf wieder frei.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?

Ich war eigentlich Vereinen und Verbänden gegenüber eher skeptisch eingestellt. Zwei meiner bisherigen Chefs sind in der GKP aktiv und haben hartnäckig dafür geworben. Die GKP-Reise nach Guatemala gab letztlich den Anstoß, Mitglied zu werden. Die gemeinsamen Erlebnisse sowie die Begeisterung aller Mitreisenden für die Guatemalteken und ihre leidvolle Geschichte und Gegenwart haben mich sehr beeindruckt. Mehr davon!

Was erwarten Sie von der GKP?

Weiterhin aufschlussreiche Kolloquien und Pressereisen sowie die Möglichkeit, sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können.

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