7 Fragen an Carolin Kronenburg

Geboren am 30.06.1978 in Paderborn. 1998 Abitur, danach Studium der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, Medienwissenschaften und Psychologie an der Universität Paderborn. 2003 Magistra Artium, danach Referentin in der Schulseelsorge im Bistum Fulda. Nach bestandener Aufnahmeprüfung beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses volontierte sie von 2004 bis 2006 beim Paulinus in Trier und wurde als Redakteurin übernommen. Seit Januar 2007 Pressereferentin und Redakteurin beim Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn. GKPMitglied seit 2006.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus

Schon als Kind wollte ich unbedingt meine eigne Fernsehsendung haben. Dann kamen mit der Pubertät die Pickel und so entschied ich mich fürs Radio. Nach einem Hörfunkpraktikum zu Beginn des Studiums war mir aber klar, dass ich einfach mehr zu sagen habe, als in einen gewöhnlichen 1’30’’ Radiobeitrag passt. Bei der Neuen Westfälischen Zeitung hat man mir das erlaubt und mir sehr viel beigebracht.

Ihre journalistischen Vorbilder?

Ich liebe die Reportagen von Ryszard Kapuscinski, der leider 2007 gestorben ist. Meine ganz persönlichen journalistischen Vorbilder sind aber die Redakteure, die meine zahlreichen unbezahlten Praktika mit ihrer Zeit und ihrem Vertrauen honoriert haben – wie beispielsweise Erich Reimann von Associated Press, engagierte ifp-Referentinnen wie Ursula Kals (FAZ) und meine Ausbildungsredakteure Eugen Reiter und Brigitte Ankly.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

D„Lass mich die Welt durch deine Augen sehen, meine Welt wird mir zu klein“, heißt es in einem Liedtext. Das ist es, was mich als Journalistin antreibt und meine schönsten Momente im Berufsleben ausmacht. Wenn sich mir Menschen öffnen und sie damit meinen Blick weiten.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Eine gute Schreibe, eine vernünftige Ausbildung, gute Allgemeinbildung, die Gabe, zwischen den Zeilen hören zu können, Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Lernbereitschaft.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Da ich sogar im Schlaf weiterarbeite – die besten Ideen habe ich direkt nach dem Aufwachen – habe ich damit keine Probleme. Spaß bei Seite, beim Sportklettern und Wandern finde ich absolute Entspannung und neue Kraft für die Arbeit.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht? Was hält Sie?

In die GKP hat mich Bernhard Rude gebracht, der als ifp-Studienleiter kräftig die Werbetrommel rührte, Katja Auer hat mir dann den letzten Stups gegeben. Richtig kennengelernt habe ich die GKP bei den Jahrestreffen in Bamberg und Bensberg sowie bei der Guatemala- Reise. Jetzt werdet Ihr mich nicht mehr los, Compañeros!

Was erwarten Sie von der GKP?

in Netzwerk ohne Hierarchien, kompetente Ansprechpartner in beruflichen Fragen und auf keinen Fall (kleiner Guatemala-Insider): Pipi, Hunger, Langeweile!

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