7 Fragen an Andreas Herzig

1963 in Melle bei Osnabrück geboren und aufgewachsen; Studium der Theologie, Politik, Geschichte und Germanistik in Münster, Tübingen und München. Als Diplomtheologe ab November 1989 bis Herbst 1995 im Katholischen Rundfunkreferat in Hamburg tätig. Anschließend acht Jahre als Pressesprecher im Erzbistum Berlin. Seit August 2003 wieder zurück im Erzbistum Hamburg als Leiter der Stabsstelle Medien und Rundfunkbeauftragter des Erzbistums, verheiratet, zwei Töchter.

Ihr persönlicherWeg zum Journalismus?

Mit Beginn des Studiums 1982 absolvierte ich beim Leiter des KNA-Landesdienstes Nord, Franz Feemers ,ein Presseseminar in Osnabrück. Dort wurde der Grundstein für meine journalistische Arbeit gelegt. Seitdem neben dem Studium freie Mitarbeit bei Tagesund Kirchenzeitung sowie im Hörfunk. Ich habe mir immer gewünscht, als Theologe und Journalist vermittelnd zwischen Kirche und Medien arbeiten zu können.

Ihre Vorbilder?

Keine Lichtgestalten möchte ich nennen. Aber ich schätze Kolleginnen und Kollegen, die als Vollblutjournalisten mehr als ihren Job machen; authentisch und professionell mit ganzem Einsatz ihrer Arbeit nachgehen.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

23. Juni 1996: Elf Stunden Papstbesuch in Berlin. Acht Monate Vorbereitung waren nicht sinnlos und gaben mir einen ausgezeichneten Einstieg in die Tätigkeit als Presseprecher. Ein schöner Abschluss der Berliner Jahre war dann der Ökumenische Kirchentag im Juni 2003, der mehr als 10 Monate Vorbereitungszeit erforderte.

Was halten Sie für unerläßlich für einen Journalisten?

Die Fähigkeit, intensiv und genau zu recherchieren, die Kontaktfreudigkeit und Liebe zu den Menschen, der Einklang von Leben und Beruf.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Mit zwei kleinen Töchtern gibt es für mich ein intensives und schönes Leben neben dem Beruf. Immer aber steht dahinter eine Ehefrau und Partnerin, die die Liebe zum Beruf teilt. Tipp: Bei der Hausarbeit formulieren sich Geschichten und Texte fast wie von selbst.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht, was hält Sie?

Schon als Student kam ich zur GKP. Franz Feemers von der KNA hat damals den Hinweis gegeben. Ich habe die ersten Treffen genutzt, um Kontakte zu knüpfen und spannende informative Veranstaltungen zu besuchen. Ich glaube, dass gerade in der Regionalarbeit eine gute Chance für die Netzwerkarbeit untereinander liegt.

Was erwarten Sie von der GKP?

Weiterhin gut vorbereitete Veranstaltungen, vernehmbare Meinungsäußerungen und wo notwendig helfende Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen, die unberechtigt in die Kritik geraten.

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