7 Fragen an Andrea Haagn

Jahrgang 1961, geboren und aufgewachsen in Oberbayern, an der österreichischen Grenze. Studium der Religionspädagogik an der Katholischen Uni Eichstätt/ Abteilung München und Studium der politischen Wissenschaften an der LMU in München. Lehrerin und Ausbildungslehrerin; Volontariat für ANTENNE BAYERN beim Sankt Michaelsbund/Mediendienste in München. Dort seit 1996 Radio- und Fernsehredakteurin und Programmleiterin. Freie Mitarbeiterin bei SAT 1 Bayern. In der GKP seit 2004.

Ihr persönlicher Weg zum Journalismus?

…war eigentlich ein Umweg. Ich habe 10 Jahre an Münchner Hauptschulen Religion unterrichtet, und war richtig glücklich in diesem Job. Trotzdem wollte ich aber immer irgendwie im „Medienbereich“ arbeiten. So bin ich relativ spät zu einem Radiovolontariat gekommen – und hängen geblieben. Inzwischen bin ich im Fernsehbereich gelandet und bereue meinen Wechsel aus dem Schuldienst heraus keine Sekunde.

Ihre Vorbilder?

Ein guter Kameramann, eine engagierte Radiomoderatorin oder ein motivierter Volontär, d.h. eigentlich jeder Journalist, der seinen Beruf und die Menschen und Themen, mit denen er es zu tun hat, ernst nimmt.

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Wir haben vor zwei Jahren in Rumänien gedreht; in einem Kloster, das die Münchner Malteser-Jugend unterstützt. Es war bitterkalt. Zum Kloster gehören zwei kleine Altenheime. Und wir wurden dort willkommen geheißen wie die Könige. Nicht weil wir Geld mitgebracht haben, sondern einfach, weil wir uns für die Menschen dort interessiert haben. Wenn wir mit diesem Film erreicht haben, dass sich die Menschen hier Gedanken machen und ein wenig von ihrem Geld spenden, dann haben sich die Strapazen gelohnt. (Als Souvenir habe ich mir damals nämlich eine schmerzhafte Mittelohrentzündung mitgebracht.)

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Gutes Gespür für Menschen und für seine Umwelt; Wahrheitsliebe und ein ‚Näschen’ für Themen.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Bislang gut; meine Familie unterstützt mich, und als Single habe ich genügend Freiraum.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht, was hält Sie?

Max Kronawitter hat mich vor ein paar Jahren zu einer Veranstaltung eingeladen. Ich fand die Menschen interessant, die ich dort kennen gelernt habe. Und ich möchte auch die Kontakte und Gespräche nicht missen, die sich bei unseren Treffen ergeben.

Was erwarten Sie von der GKP?

Spannende Blicke über meinen eigenen Tellerrand hinaus. Noch viele tolle Reisen und interessante Themen bei den Treffen.

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