7 Fragen an Alfred Herrmann

Alfred Herrmann arbeitet seit März als Pressereferent des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken. Zuvor war der 37jährige Unterfranke sieben Jahre Redakteur für Kirchen- und Glaubensfragen bei der Neuen Bildpost. Der Literaturwissenschaftler mit theologischem Einschlag lebt in Hamm in Westfalen..

Ihr persönlicherWeg zum Journalismus?

Mein erstes Praktikum während meines Studiums in Berlin absolvierte ich Mitte der 90er Jahre bei der Rundfunkarbeit des dortigen Erzbistums. Die Frage nach der Darstellung christlicher und kirchlicher Inhalte in den Medien hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. So volontierte ich nach dem Studium bei der Neuen Bildpost und wandte mich als Redakteur entsprechenden Themen zu. In diesem Frühjahr wechselte ich zum Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und in die Pressearbeit – die Suche nach unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten auf die Frage meines

Ihre Vorbilder?

Ihr schönstes Erlebnis im Beruf?

Meine Arbeit mit Menschen, die sich im Kleinen und Großen für andere einsetzen, führt regelmäßig zu wunderbaren Erlebnissen: wenn das schwerkranke Kind, das der ambulante Hospizdienst besucht, sich freut, die älteren Damen der Strickgruppe für die Weltmission in einen Erzählrausch geraten oder der NATO-General über den Frieden zu philosophieren beginnt. Besonders beeindruckend empfand ich ein Treffen mit Ruth Pfau. Die Ordensfrau strahlte die Freiheit aus, die in einem entschiedenen Leben für Gott stecken kann.

Was halten Sie für unerlässlich für einen Journalisten?

Weder Weltverbesserungsdrang noch Missionierungsauftrag. Dafür eine differenzierte Wahrnehmung der Welt, Ohr und Auge für die leisen Stimmen, hartnäckiges Fragen, gründliche Recherche und entsprechenden Einfallsreichtum.

Wie bringen Sie privates Leben und Beruf unter einen Hut?

Na ja, natürlich wie alle anderen Berufskollegen auch, indem ich im Büro übernachte, zu Hause unerlässlich arbeite und den Sonntag als Dienst-Herrentag heilige. Freunde und Familie kommen damit zurecht.

Warum sind Sie in der GKP? Was hat Sie hineingebracht, was hält Sie?

Die GKP entdeckte ich an einem stillen Surfnachmittag im Internet, und da ich mich als katholischer Publizist begreife, gab es kein langes Zögern, dieser Gemeinschaft beizutreten. Die fröhlichen GKPler auf der Norwegen-Reise mit dem Bonifatiuswerk warfen in mir die Frage auf, warum ich nicht schon viel früher dazu gestoßen bin.

Was erwarten Sie von der GKP?

Kontakte, Austausch und beruflich relevante Informationen. Begegnungen mit Menschen, für die der Glaube auch in ihrem Berufsalltag wichtig ist.

Druckversion

AddThis

|||||