Künstlerseelsorger in Berlin - ein spannender Job

P. Georg Maria Roers SJWenn denn fünf Mitglieder zu einem Regionaltreffen zusammenkommen, kann man getrost mit einem Gottesdienst beginnen. Und was für einem. Am Abend des Zweiten Adventsonntages vermittelte die Teilnahme an der Messfeier der Künstlerseelsorge in der Kapelle „St. Thomas von Aquin“ der Katholischen Akademie einen guten Eindruck vom Wirken von Pater Georg Maria Roers SJ, dem neuen Kultur- und Kunstbeauftragten des Erzbistums Berlin.

Da wurde auch kräftig gesungen, da ging es aber vor allem „Auf Umwegen zum Nikolaus“ mit einem Berliner Improvisationsensemble. Und hernach zog man in die nahen Räume des – Künstlersprech - „catholic cube berlin“ zu Wein und Wasser, Schinken und Käse und Baklava. Zu einer kleinen Ausstellung. Und zum Gespräch. Pater Roers, der selbst als Lyriker einige Gedichtbände veröffentlicht hat, berichtete von seinem Konzept, „einen Dialog auf Augenhöhe mit Kunst und Kultur zu führen“. Längst nicht alle deutschen Bistümer hätten eigens einen solchen Künstlerseelsorger. Und der gebürtige Niederrheiner Roers, der eine ganze Reihe von Jahren im Erzbistum München-Freising wirkte und seit April 2015 Künstlerseelsorger des Erzbistums Berlin ist, sagt, für diese Tätigkeit sei „Berlin einfach am spannendsten“. Das mag schon eine adventliche Abendmesse zeigen.

cst/Foto: privat

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