Journalistenreise nach Georgien

Datum : 
04.09.2016 - 12.09.2016

Die junge Kaukasusrepublik Georgien nimmt eine Schlüsselstellung im Dialog zwischen Ost und West ein. Während Russland und die Türkei die Politik im Nahen Osten bestimmen, hofft Georgien als vergleichsweise stabiles Land auf ein Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union. Viele der Kaukasusrepubliken hängen nach wie vor von Moskau ab. Georgien hat sich hingegen die 1992 erworbene Unabhängigkeit kontinuierlich erarbeitet. Als Staat zwischen Russland und der Türkei, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Armenien und Aserbaidschan kommt Georgien eine Schlüsselrolle im südkaukasischen Dialog der Nationen zu. Um von den Konflikten im Kaukasus, aber auch vom russischem Einfluss solide Kenntnis zu erlangen, führt die GKP-Reise vom 4. bis 12. September 2016 nach Georgien.

Die Schwerpunkte bilden politische Erkundungen und das christliche Engagement in der Bevölkerung. Während 98 Prozent der Georgier der georgisch-orthodoxen Kirche angehören, die mit auffallend konservativen Positionen in der Öffentlichkeit auftritt, leistet die katholische Kirche mit ihren ein Prozent Mitgliedern insbesondere durch die Caritas Wesentliches zum Aufbau der Zivilgesellschaft. Bei der Reise steht daher der Besuch verschiedener katholischer Aktivitäten ebenfalls im Vordergrund. Der zweite Teil der Reise widmet sich der georgischen Kultur und den spektakulären Naturschönheiten, die bis in den Zentralkaukasus mit seinen malerischen 4000 und 5000 Meter hohen Berggipfeln führt.

Die GKP-Reise Georgien führt in eine Region, die nicht auf den normalen Reiserouten steht. Ziel der Reise ist ein besseres Verständnis der kaukasischen Staaten im internationalen Geflecht unter besonderer Berücksichtigung des Beitrags der katholischen Kirche in einer oft übermächtigen georgisch-orthodoxen Kirche. Neben zahlreichen Gesprächskontakten in der Hauptstadt Tiflis, die in Kooperation mit der Deutschen Botschaft, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Caritas und persönlichen Kontakten von GKP-Mitglied Matthias Kopp, der die Reise leiten wird, stattfinden, ermöglicht die Reise intensive Einblicke in die Gesellschaft und Kulturgeschichte Georgiens mit all seinen imposanten Naturschönheiten.
Folgende Route ist geplant: 4.9.: Anreise. 5. und 6. 9. Tiflis mit Gesprächen. 7.9.: Mzcheta, die alte Hauptstadt Georgiens. 8.9. Höhlensiedlungen Dawit Garedscha auf dem Grenzkamm zu Aserbaidschan und Fahrt in die Kachetische Weinebene. 9.9. Residenzstadt Gremi, Kathedrale von Alaverdi. Weiterfahrt über den Gombori-Pass und die Russische Heerstraße bis nach Stepantsminda. 10.9. Gergeti-Dreifaltigkeitskirche und Dariali-Schlucht unmittelbar an der Grenze zu Inguschetien. 11.9. Rückfahrt nach Tiflis. 12.9. Rückflug nach Deutschland.
Partnerunternehmen in Georgien ist „Meet in Georgia“. Der Reisepreis für die neuntägige Reise beträgt für Unterbringung in 4*-Hotels mit Frühstück, Abendessen, georgisch-deutschsprechender Reiseleitung, Reisebus, Eintrittsgeldern, örtlichen Steuern und Gebühren etc. derzeit: Bei 10 Teilnehmern € 1.090.-, bei 15 Teilnehmern € 1.040.-, bei 20 Teilnehmern € 880.-.Im Moment kümmern wir uns um die Flugreservierung, die noch hinzukommt.  Die Kosten dafür werden bei ca. € 400.- liegen.
Damit die Reise zustande kommt, ist eine verbindliche Anmeldung per Email an die Geschäftsstelle der GKP umgehend notwendig. Nur mit einer schnellen Anmeldung können der Platz und die Preise gesichert werden, um jede Verteuerung zu vermeiden.
Matthias Kopp

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