In der Mitte fällt die Entscheidung

GKP Südwest bei Wahlforscher Matthias Jung in Mannheim

Matthias Jung hat in seinem Beruf ständig mit Stimmungen zu tun. Der Wahlforscher misst, was die Bürger von der Politik halten, wen sie
wählen wollen, wen sie gut finden. Die Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen fließen in das Politbarometer ein – ein regelmäßig wiederkehrendes Ritual mit der berühmt-berüchtigten Sonntagsfrage: Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? Am 19. Juli war die GKP Region Südwest zusammen mit dem Ökumenischen Presseclub Baden-Württemberg bei Jung in Mannheim zu Gast. Weiterlesen »

Region München: Neuer Termin mit Ilse Aigner

18.10.2017

Für das wegen einer Erkrankung von Ilse Aigner abgesagte Hintergrundgespräch mit der bayerischen Wirtschaftsministerin gibt es nun einen Ersatztermin: 18. Oktober 2017 um 18.15 Uhr. Eine Einladung an die Mitglieder der GKP-Regionalgruppe München folgt im September.

Max Kronawitter

Vom Tiber an die Spree – und dann in der GKP

19.07.2017

Pater Max Cappabianca im Gespräch mit GKP-MitgliedernAls letzten Termin vor den Sommerferien war die Berliner Regionalgruppe am 11. Juli bei einem neuen Berliner aus GKP-Reihen zu Gast. Der Dominikaner Max Cappabianca, seit neuerem Leiter der Katholischen Studierendengemeinde Edith Stein in Berlin, empfing uns zum Gespräch. Dabei erläuterte er uns die Zielsetzung des im Jahr 2000 gegründeten Instituts „Marie-Dominique Chenu“ der Dominikaner (www.institut-chenu.eu) im immer noch ziemlich quirligen Prenzlauer Berg, an dem er angesiedelt ist, und schilderte uns seine Erfahrungen aus zehn Jahren in Rom. Weiterlesen »

Klein-Istanbul am Rhein

Mitglieder der Region Rheinland besuchten eine Moschee in der Kölner Keupstraße

Nachdem im vergangenen Jahr der Besuch einer jüdischen Synagoge auf dem Programm der Region Rheinland gestanden hatte, kam der Wunsch auf: Lasst uns doch in diesem Jahr eine Moschee besuchen und mit Glaubensvertretern des Islams sprechen. Doch welche Moschee-Gemeinde kam infrage? In der aufgeheizten politischen Debatte sollte es auf keinen Fall die neue große und architektonisch herausragende DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld sein. Ganz bewusst zogen wir daher am 3. Juli ans andere Ende der Stadt – in die wegen des Terroranschlags des NSU 2004 zu trauriger Bekanntheit gelangte Keupstraße in Mülheim. Dort besuchten wir die vergleichsweise kleine und in einem Hinterhof gelegene als liberal und unabhängig geltende ZKB e.V. Ömer-ul Faruk Moschee. Weiterlesen »

Ärger über Eil-Meldungs-Overflow

Jens AlbersJens Albers ist seit 2011 Online- und Social-Media-Redakteur und stv. Pressesprecher im Bistum Essen. Zudem ist er als Referent in Workshops zum Thema Internet unterwegs. Er ist besonders genervt von aufdringlichen Eilmeldungen auf dem Smartphone.

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?
Das Smartphone vibriert und auf dem Bildschirm erscheint eine Eilmeldung. Statt die Eilmeldung zu lesen, ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich das Smartphone genervt zurück auf den Tisch lege. Denn irgendwie habe ich mehr und mehr das Gefühl, einem Eil-Meldungs-Overflow ausgesetzt zu sein. Scheinbar ist die Push-Funktion vieler News-Apps für viele Redaktion zum bevorzugten Mittel im Aufmerksamkeitswettstreit geworden – quasi die Weiterentwicklung des nervenden blinkenden Werbebanners auf der Webseite, das fest davon überzeugt ist, dass man „hier klicken“ muss. Weiterlesen »

Abenteuer Volontärsausbildung

Ludwig Maaßen

Ludwig Maaßen absolvierte die ifp-Ausbildung und war nach Tätigkeiten in Wissenschaft, Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit ab 1981 Redakteur beim Bayerischen Rundfunk. Von 1986 bis 2012 leitete er die BR-Journalistenausbildung.

Die Herausforderung lautete: Konzipieren Sie ein Volontariat. Ich war 38 Jahre alt, im sechsten Jahr Redakteur beim Bayerischen Rundfunk, und anwortete: „Ja, gerne.“ Es sollte das Abenteuer meines Berufslebens werden, für die folgenden 27 Jahre.
Der BR war der letzte öffentlich-rechtliche Sender, der kein Volontariat anbot. Das Konzept stand schnell. Eine Kombination von Kursen à la Journalistenschule und Lernaufenthalten in Redaktionen. Und als letztes Modell sollte es auf jeden Fall das beste werden. Weiterlesen »

Eckpunkte: Der Fundraiser

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über den Alltag eines Jesuiten und Filmemachers und die Ziele von Fundraising:

Oft sind die Leute erstaunt, wenn ich ihnen erzähle, dass wir fast fünf Jahre für den Lassalle-Film gebraucht haben. Dies nicht einfach deshalb, weil die Produktion eines fast zweistündigen Kino-Dokumentarfilms schlicht Zeit braucht, sondern vor allem, weil die Finanzierung immer wieder ins Stocken gerät. Der Alltag eines Filmemachers ist leider nicht hauptsächlich bestimmt von kreativem Drehbuchschreiben, Dreharbeiten und Filmschnitt. Die meiste Zeit nimmt das Beschaffen der finanziellen Mittel und nach Fertigstellung des Filmes dessen Distribution in Anspruch. Das ist aber keineswegs nur mühsam, lernt man doch auf diese Weise viele Menschen kennen, ja geht mit ihnen einen gemeinsamen Weg. Gerade von Leuten, die einen unterstützen, kommen viele sehr gute Ideen für den Film. Oft entstehen langjährige Freundschaften, manchmal kann man auch als Priester etwas Seelsorgliches für sie tun. Sei es Exerzitien geben, ein Kind taufen, Hochzeiten feiern oder in schweren Stunden von Krankheit oder Trauer trösten. Weiterlesen »

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