Berliner GKP zu Gast beim koptischen Bischof

24.03.2017

Bischof Damian im GesprächEr ist ein Bischof, der einfach immer ansprechbar ist und den Menschen lächelnd begegnet – bei allen Sorgen in seinem Heimatland. Und so empfing Bischof Damian, Oberhirte der koptischen Christen in Deutschland, am 14. März sieben Mitglieder der Berliner GKP-Regionalgruppe mit großer Herzlichkeit. Auch aus der Gemeinde hörten einige Kopten zu. Weiterlesen »

Frühjahrs-Stammtisch in Bonn

Zahlreiche Mitglieder der Region trafen sich am 13. März 2017 zum traditionellen Frühjahrs-Stammtisch und kollegialen Austausch im griechischen Restaurant „Olive“ in der Nähe des Opernhauses in Bonn.

Ausschreibung Katholischer Medienpreis 2017

Die Deutsche Bischofskonferenz verleiht zum 15. Mal zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) und dem Katholischen Medienverband (KM.) den Katholischen Medienpreis. Der Preis soll Journalistinnen und Journalisten zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus motivieren.
Ausgezeichnet werden herausragende Beiträge aus Hörfunk, Fernsehen, Printmedien oder Internet, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis von Menschen und gesellschaftlichen Zusammenhängen fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen. Weiterlesen »

Ideologiefreie Schulpolitik

Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann trifft die GKP

Die neue baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat im Gespräch mit der GKP Südwest und dem Ökumenischen Presseclub ein Beispiel ihres ideologiefreien und pragmatischen Politikverständnisses  gegeben. Eisenmann empfing zwölf Teilnehmer des GKP-Südwest-Termins am 2. Februar in ihrem Ministerium.  Dabei zeigte sich auch: Eisenmann ist flink im Denken und Reden. Ihre erfrischende Offenheit ist in einem lange Zeit von Ideologie behafteten Politikbereich bemerkenswert. Dass sie als frühere Stuttgarter Schulbürgermeisterin etwas von ihrem Fach versteht, schadet nicht. Weiterlesen »

Abenteuer Beruf von Isabel Löchte

Die ZDF-Redakteurin Isabel Löchte ist eine der verantwortlichen CvDs für die Sendung „sonntags – TV fürs Leben“. Sie beschreibt ihren beruflichen Werdegang von der Filmemacherin zur Redakteurin als Abenteuer.

Als ich vor 26 Jahren begann, als Journalistin zu arbeiten, fand ich das ein großes Abenteuer. Immer neue Menschen und Orte kennen lernen, Themen recherchieren und meine Neugierde mit nie ausgehenden Fragen befriedigen, das fand ich toll. Eine meiner eindrücklichsten Reisen war 1992 nach Weißrussland. Wir drehten für den Film „Die Mütter von Tschernobyl. Zwischen Hysterie und Hoffnung“. Die Eindrücke aus der Todeszone begleiten mich bis heute, so wie ich mich auch an meine Rettung durch unseren Kameramann erinnere. Bei einem Gastmahl in einer Kolchose sollte ich Wodka trinken. Unmöglich für mich. Aber unmöglich auch die Gastfreundschaft zu verletzen. Der Kollege ließ übersetzen, ich sei schwanger – und damit war ich aus dem Schneider. Weiterlesen »

Ärger über corrective.org

In der Rubrik "Zu meinem Ärger" in den GKP-Informationen kritisiert Felix Neumann eine journalistische Fehlleistung der Online-Plattform "Correctiv", die sich eigentlich für saubere Recherche und gegen "Fake News" einsetzt:

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?
Im Ruhrgebiets-Blog von Correctiv erschien am 31. 1. der Artikel „Pretzell und Petry in Erklärungsnot“. Der Tenor: Die beiden AfD-Politiker müss-ten als Ehepaar einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben und könnten daher nicht zwei verschiedenen Landtagen angehören – süffisant wurde Scheidung vorgeschlagen. Frauke Petry ist Mitglied des sächsischen, ihr Mann Marcus Pretzell kandidiert für den in NRW. Grundlage des Artikels war eine Aussage des Speyerer Verwaltungsrechtlers Joachim Wieland im ZDF-Magazin Frontal 21. Weiterlesen »

Eckpunkte: Die Schuld der anderen

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Vorurteile, Schuldzuweisungen und die Sehnsucht nach innerem Frieden:

New York, ein kleiner Raum, heiß und stickig. Der Ventilator geht nicht. Das Öffnen des Fensters bringt keine Erleichterung – im Gegenteil: Draußen ist es noch schwüler. Zwölf Männer kommen herein – zwölf Geschworene. Sie müssen über einen Fall entscheiden. Mord oder kein Mord. Todesstrafe oder Freiheit. Und ihr Urteilsspruch muss einstimmig sein. Ein junger Puertoricaner ist angeklagt, seinen Vater erstochen zu haben. Es scheint eigentlich alles klar zu sein. Der Junge ist schuldig. Die erste Abstimmung: Schuldig, schuldig, schuldig, schuldig … nicht schuldig, schuldig, schuldig. Elf zu eins. Ungläubiges Staunen zeigt sich auf den Gesichtern der Mehrheit. Wieso hat Geschworener Nr. 8 (Henry Fonda) für „nicht schuldig“ gestimmt? Auch wenn es drückend heiß ist – es geht doch um Leben und Tod. Sollte man da nicht wenigstens zehn Minuten darüber reden? Im Laufe der zum Teil sehr hitzigen Debatte kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass die Beweislage einem genauen und unvoreingenommenen Prüfen nicht standhält. Der von Sidney Lumet 1957 gedrehte Film ist eine Sozialstudie der damaligen amerikanischen Gesellschaft. Deren Dynamiken scheinen sich indes nicht wirklich verändert zu haben. Die Mehrheit sucht nach der Bestätigung ihrer Vorurteile, nur eine Minderheit denkt nach und stellt in Frage. „12 Angry Men“ heißt in der deutschen Übersetzung „12 Geschworene“. Heute hätte man den Titel vielleicht mit „12 Wutbürger“ übersetzen können. Weiterlesen »

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