GKP Südwest besucht Forschungsgruppe Wahlen

19.07.2017

Die GKP  Südwest beschäftigt sich im Bundestagswahljahr mit einem wichtigen Politikfeld: Die Region besucht die Forschungsgruppe Wahlen in Mannheim. Dort wird der Vorstand der Forschungsgruppe, Matthias Jung, für ein Gespräch mit der GKP-Region Südwest zur Verfügung stehen. Die Forschungsgruppe versorgt das ZDF mit dem Politbarometer und Wahlanalysen. Wie kommen solche Zahlen zur politischen Lage im Land zustande? Was sagen sie aus und was sagen sie nicht aus? Inwieweit wird mit Zahlen und Umfragen auch Politik gemacht? Wie hängen Umfragen und tatsächliches Wählerverhalten zusammen? Wie hat sich die Arbeit der Meinungsforscher im Zeltalter digitaler Medien verändert? Matthias Jung wird auf diese und andere Fragen Antworten geben. Weiterlesen »

Eva Maria Lerch: Leib-Seele-Gespräch

Eva-Maria Lerch (59) ist Redakteurin im Ressort „Leben und Kultur“ der kritisch-christlichen Zeitschrift Publik-Forum. Sie studierte kath. Theologie und Anglistik in Münster, war Volontärin bei der „Münsterschen Zeitung“, später Redakteurin im Pressezentrum des Bundestags und freie Journalistin. Sie ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Wetzlar.

Hier schreibt sie für die GKP-Informationen über ihr Abenteuer im Beruf:

Manchmal passiert ja so was: Man rödelt in der Redaktion so vor sich hin, da fällt eine Randbemerkung - und plötzlich ist eine neue Idee im Raum. So ging es mir im Frühjahr mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer, den ich am Telefon in fünf knappen Fragen zu einer Studie über häusliche Gewalt interviewte. Am Ende fragte ich höflich, ob er ein Belegexemplar wünsche. „Das brauche ich nicht“, antwortete Christian Pfeiffer. „Ich habe Publik-Forum selbst abonniert, denn ich bin engagierter Protestant und steige bisweilen auch auf die Kanzel.“ Weiterlesen »

Aus Rom nach Berlin - ein Berliner Gespräch

11.07.2017

Die Regionalgruppe Berlin hat personelle Verstärkung bekommen. Und die vergangenen zehn Jahre unseres Neu-Mitglieds (bei Radio Vatikan und in der Ostkirchenkongregation) waren so interessant, dass wir uns darüber austauschen wollen. Pater Max Cappabianca, Dominikaner und seit April Hochschulseelsorger in der Hauptstadt, steht uns am 11. Juli 2017 um 17.30 Uhr Rede und Antwort. Weiterlesen »

Eckpunkte: Vom Gewissen des Herzens

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Vergebung, Hass, Hoffnung und die Wahrheit :

Quedlinburg 1919: Anna (Paula Beer), eine junge Frau in Trauerkleidung, ist auf dem Weg zum Friedhof. Sie besucht das Grab ihres Verlobten Frantz, der im Krieg gefallen ist. Liebevoll legt sie frische Blumen auf das Grab. Ihr Schmerz über den Verlust des Geliebten ist groß. Jeden Tag besucht sie sein Grab. Eines Tages liegt da bereits ein Strauß Rosen, als sie kommt. Verwundert erkundigt sie sich, wer den hingelegt haben könnte, sieht schließlich einen Fremden trauernd dastehen am Grab. Es ist Adrien (Pierre Niney), ein junger Franzose, mit dem Frantz anscheinend während seiner Studienzeit in Paris befreundet war. Zögernd nimmt Anna ihn mit zu Frantz' Eltern, weiß sie doch, dass diese in jedem Franzosen den potenziellen Mörder ihres Sohnes sehen. Als Adrien jedoch von den gemeinsamen Erlebnissen mit Frantz zu erzählen beginnt, bricht langsam das Eis. „Haben Sie keine Angst, uns glücklich zu machen,“ sagt die Mutter, als Adrien zunächst zögert, die Geige, auf der Frantz einst spielte, virtuos zum Klingen zu bringen. Adrien wird für die Hoffmeisters fast so etwas wie ein wiedergefundener Sohn, und auch für Anna scheint er mehr zu sein als einfach ein guter Freund. Doch die beinah idyllische Zeit endet abrupt, als Adrien nach Paris zurückzukehren beschließt und am Vorabend seiner Abreise in einem Ausbruch von Verzweiflung Anna den wahren Grund seines Hierseins enthüllt. Er war gar nicht der beste Freund von Frantz, sondern ist ihm als Soldat im Schützengraben begegnet und hat ihn erschossen. Weiterlesen »

Eckpunkte: Schmetterling und Taucherglocke

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über aufrichtige Liebe, andauernde Treue und einen neu erwachten Lebenswillen:

Aus einem blinzelnden Auge blicken wir in ein Krankenzimmer. Die Ärztin versucht mit Jean-Dominique Bauby zu reden, und er antwortet ihr auch. Aber sie reagiert überhaupt nicht auf seine Antworten. Da beginnt Jean-Dominique langsam zu begreifen: Er kann nicht nur kein Glied seines Körpers bewegen, nein, er hat auch seine Fähigkeit zu sprechen verloren. Er, der Chefredakteur von „Elle“, einer bekannten französischen Zeitschrift, ist nach einem Schlaganfall jeglicher Ausdruckskraft beraubt – fast. Er kann noch mit den Augen blinken. Einmal blinken heißt ja, zweimal blinken heißt nein. Die Kommunikation funktioniert wie ein Computer – es gibt nur noch Null oder Eins. Doch wie mühsam es auch ist, es wird ihm helfen, mit dem Locked-In-Syndrom leben zu lernen. – Die ersten Minuten von „Le scaphandre et le papillon“ wirken fast wie ein Experimentalfilm. Nur bruchstückhaft sehen wir die Bilder und immer aus dem subjektiven Blickwinkel unseres Helden. Diese Bedrückung weicht langsam der Rückkehr in eine „normalere“ Sicht auf das Leben von Jean-Dominique. Dieser bittet zunächst um Sterbehilfe. Aber immer mehr tauchen seine reichen Erinnerungen und Bildwelten in ihm auf, so dass sein Lebenswillen wieder erwacht. Seine Frau, sein Vater, seine Freunde nehmen Kontakt mit ihm auf, ja begleiten ihn. Seine Logopädin Henriette entwickelt sogar eine spezielle Methode, mit deren Hilfe er ihr seine Lebens- und Krankengeschichte diktieren kann. Die Publikation des Buches wird er kurz vor seinem Tod noch erleben. Weiterlesen »

Abenteuer Beruf von Bernhard Remmers

"Presse - Werft die Bande raus!" Eine Pressekonferenz, bei der der junge Journalist Remmers wirklich Angst bekam.

Heute ist Bernhard Remmers Journalistischer Direktor des ifp, der katholischen Journalistenschule in München. Von 1990 bis 1994 berichtete er nach dem Volontariat für das Flensburger Tageblatt und den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (shz) aus dem Landeshaus in Kiel.

Wer erinnert sich noch an Björn Engholm? Ein gut aussehender Mann aus der stolzen Hansestadt Lübeck, kulturbeflissen und in den 1990er Jahren ein Hoffnungsträger der Sozialdemokraten in Deutschland. Als junger Journalist in Schleswig-Holstein durfte ich in jener Zeit für das Flensburger Tageblatt über die Landespolitik berichten. Das allein war schon spannend. Zur Erinnerung: 1988 hatte Björn Engholm zusammen mit der SPD im Norden die CDU als Regierungspartei abgelöst. Die Union hatte nach Jahrzehnten die Regierungsbank räumen müssen, weil sie in der Barschel-Affäre mit schmutzigen Wahlkampftricks ihre moralische Legitimität verspielt hatte und die Sozialdemokraten in der Folge bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit gewannen. Björn Engholm stand als strahlender Saubermann dar und war ab 1991 Kanzlerkandidat der SPD, sollte mit seinem in Kiel erworbenen Nimbus den „ewigen“ Kanzler Helmut Kohl vom Sockel stoßen. Weiterlesen »

So war die Jahrestagung 2017 in Passau

 

 

Die Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2017 fand mit rund 80 Teilnehmern am Mariahilf-Berg in Passau statt. Vorausgegangen waren eine Stadtführung durch Passaus Altstadt, ein Besuch der größten Domorgel der Welt im Passauer Dom und ein Besuch bei der Passauer Neuen Presse.

Die Slideshow in größerem Format und eine Dokumentation der Tagung finden Sie hier.

AddThis

|||||
Inhalt abgleichen