Studienreise für Journalisten nach Island

Welche politischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen die isländische Gesellschaft prägen, welche Rolle die Kirche im Land spielt und wie katholische Christen in der extremen nordischen Diaspora ihren Glauben leben - das können Journalisten während einer achttägigen Informationsreise nach Island herausfinden, zu der das Bonifatiuswerk in Kooperation mit der GKP vom 14. bis 21. September 2018 einlädt.

Gehen Sie mit uns auf eine spannende Reise und entdecken Sie eine Kirche in wilder Natur, international, vielfältig und voller Optimismus! Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt, Anmeldeschluss ist der 23. März 2018. Weiterlesen »

Katholischer Medienpreis 2018

Die Deutsche Bischofskonferenz vergibt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands und dem Katholischen Medienverband den „Katholischen Medienpreis 2018“. Der Preis soll Journalisten zu qualitäts- und werteorientiertem Journalismus motivieren.
Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum  Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen. Weiterlesen »

Eckpunkte: Doctor Strange

Am Beispiel des Filmhelden Dr. Strange, einem selbstverliebten Neurochirurgen, zeigt Christof Wolf SJ, der Geistliche Beirat der GKP, wie sich der Mensch wandeln kann und Einsicht, geistige Willenskraft und Menschlichkeit zu Garanten des Überlebens werden.

Ein Krankenhaus in New York City. Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) hat eine schwierige OP vor sich, er muss eine Kugel aus einem schwer zugänglichen Areal des Gehirns entfernen. Nur ganz wenige Spezialisten weltweit sind dazu befähigt. Zur Erleichterung aller gelingt die OP. Dr. Strange ist ein hochbegabter, aber auch extrem egozentrischer Neurochirurg. Er operiert nur noch Fälle, die ihm in der Ärztecommunity höchste Anerkennung und Ruhm bringen. Am Abend zuhause im Greenwich Village – natürlich in einer superteuren Wohnung mit unglaublicher Aussicht auf Lower Manhattan – ruht er nicht etwa aus, sondern macht sich zum Weggehen bereit, um noch außerhalb einen Vortrag zu halten. Mit quietschenden Reifen fährt er in seinem Lamborghini Modell Huracan in die Nacht. Weiterlesen »

Abenteuer im Beruf: Kazimierz Majdanski

Dr. phil. Norbert Stahl (87) war mehr als 30 Jahre Leiter der KNA-Landesredaktion Bayern in München und zwischenzeitlich KNA-Chefredakteur. Ein besonderes berufliches Abenteuer war für ihn die Begegnung mit dem polnischen KZ-Opfer Kazimierz Majdanski, dem späteren Erzbischof von Stettin. Hier seine Schilderung:

975 kam es zu einem spektakulären Prozess vor dem Münchener Schwurgericht, in dem der ehemalige SS-Arzt und Sturmbannführer Dr. Heinrich Schütz angeklagt war und verurteilt wurde wegen erwiesener Beihilfe bei elf Priestermorden im KZ Dachau. Jahrelang hatte er wie ein Schuldloser unter uns gelebt und war seinem Beruf als Internist nachgegangen. In einer wochenlang dauernden Beweisaufnahme stellte das Gericht fest, dass der SS-Arzt im Lager Dachau Leiter der sogenannten Phlegmone- und Sepsis-Versuche war, bei denen insgesamt 40 Geistlichen, vorwiegend polnischer Nationalität, Eiter injiziert wurde, um verschiedene, teilweise unwirksame Behandlungsmethoden zu erproben. Weiterlesen »

Schnell zur GKP-Jahrestagung anmelden!

Bergisch-Gladbach - Viele große Schriftsteller haben sich bereits mit dem Thema "Krieg und Frieden" beschäftigt - Leo Tolstoi, Ingeborg Bachmann, Kurt Tucholsky ... Die Liste ließe sich um etliche weitere Zeilen fortsetzen. Es ist ein Thema, das (leider) immer aktuell bleiben wird. Deshalb laden wir Sie herzlich zu unserer Jahrestagung 2018 nach Hamburg ein, um uns gemeinsam mit vielen interessanten Gesprächspartnern auf die schwierige und oft hoch komplexe Suche nach Frieden zu begeben.

Der Krieg ist im Nachrichtengeschehen immer wieder Berichtsgegenstand und somit für jeden in gewisser Weise präsent. Doch die Konflikte beispielsweise im Nahen Osten betreffen uns nicht direkt. Oder doch? Die Terroranschläge in Europa haben uns mit einer unerwarteten Vehemenz wachgerüttelt und verunsichert. Auf einmal ist der Krieg wieder in einen sehr persönlichen Kontext eingedrungen. Daraus ergeben sich viele Fragen: Wie ist ein friedliches Zusammenleben möglich? Was muss die internationale Gemeinschaft dafür tun? Hat der Mensch gar nichts dazugelernt? Was bedeutet überhaupt Frieden und wie kann dieser aufrechterhalten werden? Ist ein langanhaltender Frieden Utopie? Welche hoffnungsvollen Ansätze für eine gelungene Friedenspolitik gibt es? Darüber möchten wir mit Experten aus Politik, Gesellschaft und Kirche ins Gespräch kommen.

Auch unser Verband wurde nur wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Voller Freude dürfen wir auf 70 Jahre Wirken zurückblicken. Wir laden Sie also herzlich zum Feiern, zum Nachdenken und zum Austausch ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Der Vorstand

Wir danken der Pax-Bank Köln für die Unterstützung unserer Jubiläumsfeier. Weiterlesen »

Ärger über Schwarz-Weiß-Malerei

Andrea Groß-Schulte (50) ist Chefredakteurin der Liborius Verlagsgruppe und stellvertretende Sprecherin der Redakteure im KM. Als gebürtige Altenaerin ärgert sie sich über zu platte Vereinfachungen mancher Kollegen, die ihre Heimatstadt immer wieder mit Schlagworten kategorisieren.

Worüber haben Sie sich zuletzt in den Medien so richtig geärgert?
Über den Hang einiger Kollegen, Sachverhalte zu platt zu vereinfachen und zu reduzieren. Ich wohne in Altena; richtig, die Kleinstadt im Sauerland, in der der Bürgermeister neulich wahrscheinlich aus fremdenfeindlichen Motiven heraus mit einem Messer verletzt wurde. In früheren Jahrzehnten wurde Altena in den Medien gerne als „Sitz der ersten Jugendherberge der Welt“ und „Wiege der Drahtindustrie“ tituliert. Mit dem Niedergang dieses Industriezweiges vor Ort  und dem folgenden Bevölkerungsverlust waren bald neue Schlagworte gefunden: „Die am schnellsten schrumpfende Stadt im Westen“ oder „sterbende Kleinstadt“ stand auf dem Etikett. Weiterlesen »

Eckpunkte: Mut zum Risiko

Pater Christof Wolf, Geistlicher Beirat der GKP, über Mut und Glauben am Beispiel von David:

Eine der bekanntesten Figuren des Alten Testamentes ist König David. Im Januar hören wir in den Tageslesungen eine Auswahl von Szenen aus seiner bewegten Lebensgeschichte. Eine Begegnung, die David in seiner Jugend geprägt hat, war sicher der Kampf gegen Goliat. Dieser verbreitet bei Saul und seinen Kriegern Angst und Schrecken. Immer wieder kommt der Philister und verhöhnt sie: „Wählt euch doch einen Mann aus! Er soll zu mir herunterkommen. Wenn er mich im Kampf erschlagen kann, wollen wir eure Knechte sein. Wenn ich ihm aber überlegen bin und ihn erschlage, dann sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen.“ (1 Sam 16:8,9) Als der junge David das hört, empört er sich – aber was kann schon ein Junge gegen einen so großen Krieger ausrichten? Goliat ist ein Riese. Er ist sechs Ellen und eine Spanne groß, in unseren heutigen Maßen etwa drei Meter. Weiterlesen »

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